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Kandidaten Impressum


Besucher seit dem 15.03.2009
8286 Besucher bis 14.03.2009

 BfR - Besser für Ravensburg

 

Die Wahl ist entschieden: Siegfried Scharpf, Wilfried Krauss, Jürgen Hutterer und Magdalena Scharpf wurden in den Gemeinderat gewählt. Vielen Dank allen unseren Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen.

 

Trotz der zum Teil wenig qualifizierten Behauptungen "interessierter Kreise" über uns, konnten wir unsere 4 Sitze halten. Wenige Stimmen mehr für uns hätten 5 Sitze bedeutet.

Die öfters verbreitete Behauptung, die BfR sei eine Vereinigung von "Nein-Sagern" hat mit der Realität nichts zu tun. Tatsächlich haben wir in den letzten 10 Jahren bei weit mehr als 90 % aller Anträge mit wechselnden Koalitionen zugestimmt.

Lediglich bei Vorhaben, die unserer - zumeist auch wissenschaftich abgesicherten Ansicht - deutlich widersprechen, haben wir unsere Bedenken deutlich gemacht und somit auch gegen die "Mehrheitsmeinung" gestimmt.

Z.B. die (ganztägige) Betreuung von unter 3 Jahre alten Kindern lehnen wir - soweit sie nicht aus wirtschaftlich zwingenden Gründen erfolgt -  ab - nicht nur weil dadurch der Stadt  Kosten in Höhe von ca. 1000 EUR pro Kind und Monat entstehen, sondern hauptsächlich, weil dies den Kindern in aller Regel massiv schadet.

Bei der Rückübertragung der Müllentsorgung auf den Landkreis haben wir dagegen gestimmt, da die Bürger nun bei praktisch gleichen Kosten eine deutlich reduzierte Leistung erhalten (z.B. künftig nur noch alle 14 Tage Abholung des Nass-Mülls statt wie bisher alle 7 Tage!). 

 

 

Wie sich die Bürger/innen für Ravensburg verstehen und wo ihre Schwerpunkte liegen: BfR Wahlprogramm 2014    

Wahl-Flyer der BfR (innen)       Wahl-Flyer der BfR (außen)

 

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Bürger/innen für Ravensburg

Nur mit uns... 

   

BfR - Besser für Ravensburg

 

Wahlergebnisse 2014 per kostenloser App "Wahlportal"

Die Stadtverwaltung Ravensburg bietet die Ergebnisse auch als kostenlose App "Wahlportal" an.

Android (im Google Play Store), iPhone und iPad (im App Store iOS), BlackBerry (in der BlackBerry World)

Windows Phone im Windows Phone Store, Windows 8 (im Windows App Store)

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Anregung an OB Dr. Rapp wg Gehalt BM Kraus

Antrag der BfR vom 20.03.2014 wg "Ganztagesschule"

Bericht in der SZ online bezüglich des Antrags

Online-Fassung der SZ vom 12.3.2014 über die Nominierungsversammlung der BfR

Übrigens: Falls Sie bestimmte Informationen, Namen usw. suchen - einfach Strg bzw. Ctr + F eingeben und das gesuchte Wort - schon gefunden!

Wer uns unterstützen möchte:

Spendenkonto der Bürgerinnen und Bürger  für Ravensburg bei der KSK RV

Kontonr: 111853469

BLZ 65050110

IBAN DE77650501100111853469

BIC SOLADES1RVB

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Wenn Sie mit uns in Kontakt treten wollen, Anregungen oder Wünsche etc. haben, dann senden Sie uns doch bitte eine email an BfR@BfR-RV.de
   

                                     Wählen ist wichtig!

Am Ende dieser Seite finden Sie neue Anträge etc. an die Stadtverwaltung, Zeitungsberichte, Leserbriefe etc. bezüglich der Kommunalwahl 2004 und 2009 und 2014  und nochmals unsere

E-Mail-Anschrift: BfR @ BfR-RV.de

 Damit fing alles an:

Wir haben im Juni 2004 auf Anhieb drei Sitze im Gemeinderat erobert. Siegfried Scharpf, Wilfried Krauss und Hedi Weiler-Kiderlen haben uns dort seit 2004 vertreten. Seit 2009 haben wir 4 Sitze. Vielen Dank an alle unsere Wählerinnen und Wähler  und an alle unsere Listenmitglieder, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.

 

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich vor:

1. Siegfried Scharpf

 

Schlierer Str. 57

88212 Ravensburg

 

• zu meiner Person: 33 Jahre "unfallfrei" verheiratet, 10 Kinder, 8 Enkel.

• seit 1974 Kaminfeger, jetzt bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger

• Fraktionsvorsitzender Stadtrat der BürgerInnen für Ravensburg BfR. Mitglied im Verwaltungs- und Kulturausschuss, im Altstadtbeirat, Aufsichtsratsmitglied der Oberschwabenhallen GmbH, Stellvertreter in mehreren Ausschüssen.

• Als Hobby Marathon, Triathlon, früher Boxen im Schwergewicht (sehr schwer), Lesen und Streiten.

• Interesse an jeglicher Politik zwischen Himmel und Erde. 

• ich glaube, dass alles, was passiert einen tieferen Sinn hat und ärgere mich darüber, dass ich selten herausbekomme, was für einen.

•wenn es mir gut geht bin ich sehr gottverbunden, wenn etwas schief läuft, genau das Gegenteil.

• halsstarrig, egoistisch, selbstverliebt und nachtragend (ich arbeite daran!)

 

2. Wilfried Krauss 

Oberstudienrat i.R.

Berlinerstrasse 36, 88212 Ravensburg

Tel. 0751-23120, Fax: 0751-13087

Mobil privat: 0172/6026800

email: Krauss.Wilfried (a) t-online.de

geb. am 05.05.1946 in Ravensburg, kath.

verheiratet mit Bärbel Krauss, Realschullehrerin i. R.

Ich unterrichtete von 1972 bis 2010 Geschichte, Gemeinschaftskunde und Geographie am Welfengymnasium Ravensburg.

Seit 34 Jahren Stadtrat (1980), 10 Jahre im Kreistag

Mitglied im Ältestenrat, Agenda-Beirat, Konzerthausausschuss, Kulturforum, Beirat Bürgerschaftliches Engagement, Projektausschuss Generalsanierung AEG/Spohngymnasium, Ausschuss für Umwelt und Technik, Betriebsausschuss Betriebshof, Betriebsausschuss Städt. Entwässerungseinrichtungen,          Gemeinsame Sitzung Schülerrat/Gemeinderat, Umlegungsausschuss, Mitgliederversammlung Musikschule Ravensburg e.V 

Mitglied im Musikverein St. Christina, Blutreiter St. Christina, Krankenunterstützungsverein Knollengraben

Gründungsmitglied der Gruppe RV von amnesty international

Motiv:

Würde gerne noch ein paar Jahre etwas für die Menschen meiner Heimatstadt tun, denn Perikles (ca. 500 v. Chr. - 429 v. Chr.) hatte recht, als er sagte:

"Wer an den Dingen seiner Stadt keinen Anteil nimmt, ist nicht ein guter Bürger, sondern ein schlechter."

Interessen:

Alle Gebiete der Stadtpolitik, insbesondere Soziales, Kultur und Bildungswesen, Lokale Agenda, Jugend, Senioren

Ziel: Die aktive Bürgergesellschaft.

Dieses Konzept mutet den Bürgern einiges zu:

Sie müssen mehr Verantwortung übernehmen. Die Parteien und ihre Politiker müssen dagegen Macht abgeben. Dringend notwendig ist eine ideologische Abrüstung. Wer nicht mehr vorhandene Gegensätze immer weiter künstlich aufbläst, gefährdet seine Glaubwürdigkeit bei den Menschen. Die Bürgerbeteiligung neuer Art erschöpft sich nicht mehr nur in einer Abstimmungs- und Unterschriftendemokratie, sondern besteht in gelebter Verantwortung für das Gemeinwesen.

Wir sind nach wie vor keine Partei, das hat grosse Vorteile! Wir vertreten nicht einseitig die Interessen bestimmter Gruppen, wir kümmern uns um die Belange der Bürgerinnen und Bürger, die von der Verwaltung und der Mehrheit im GR oft alleine gelassen sind.

Wir kämpfen dafür, dass die Meinung der Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig gehört werden und deren Interessen in die Entscheidungen miteinbezogen werden.

Die ehemalige Baudezernentin sagte mal, es gebe in RV schon zuviel Bürgerbeteiligung. Wir meinen: es gibt davon immer noch zuwenig!

Unverzichtbare Voraussetzung für bürgerschaftliches Engagement und für Partnerschaft ist der Wille zur Transparenz aller Sachverhalte und Entscheidungsprozesse auf der politischen Ebene und bei der Verwaltung Die Konsequenz wird ein Verzicht auf Macht und Herrschaftswissen sein.

Sparen ist angesagt, auch in Ravensburg. Wie sollen die Bürger/die Bürgerinnen (die Betroffenen) ein Kostenbewusstsein entwickeln, wenn sie den Haushalt der Stadt nicht kennen und verstehen?

In Potsdam wird die Bürgerschaft seit 2005 an der Haushaltsplanung beteiligt – Bürgermeister und Stadtkämmerer Burkhard Exner erfreut das stetig gewachsene Interesse der Potsdamerinnen und Potsdamer und ihre Bereitschaft, auch über unpopuläre Sparmaßnahmen zu diskutieren.

In Zukunft muss der Dialog zwischen Gemeinderat - Verwaltung und den BürgerInnen ausgeweitet werden. Wir müssen deren Sachverstand stärker miteinbeziehen!

Das Projekt Lokale Agenda zeigt, dass dies gut funktioniert. Die aktive Bürgergesellschaft entwickelt sich von unten her, sie kann nicht verordnet werden.

Kommunalpolitik in Ravensburg hat die Aufgabe, diese Entwicklung zu unterstützen und Freiraum zu geben.

Die Lebenserfahrungen der wachsenden Gruppe älterer Menschen (60 +) sind ein unverzichtbarer Teil einer Bürgergesellschaft und in geeigneter Art und Weise einzubinden.

Für diese Ziele werde ich mich nach Kräften einsetzen.

P.S.: Ich bin stolz auf die Realisierung des Projekts "Stolpersteine", mit dem in RV an die ermordeten und vertriebenen jüdischen Mitbürger-/innen erinnert wird.

   

3. Berthold Traub 

 

Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter an der Hochschule Ravensburg-Weingarten

Gartenstraße 42, 88212 Ravensburg

Tel. 0751 21112

email: Berthold.Traub @ BfR-RV.de

geb. 1954 in Ravensburg,  verheiratet mit Dr. med. Doreen Traub, 3 Kinder

Stadtrat seit Januar 2012

Fraktion BfR Fraktionsmitglied

Mitglied im:

Bildungs- und Sozialausschuss 

Stiftungsrat Bruderhaus 

Beirat für Integrationsfragen 

Beirat für Schulentwicklungsplanung 

Wirtschaftsbeirat 

Stellvertreter in weiteren Ausschüssen

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1. Vorsitzender der Volkshochschule Ravensburg e.V. (seit 1987)

1. Vorsitzender der Fachanwälte Ravensburg e.V. (seit 2001)

1. Vorsitzender des Vereins für Schulentwicklung an der Kuppelnau e.V.

Mitglied der Rutenfestkommission (seit 1987)

Gründungsmitglied der Freunde des Theater Ravensburg e.V.

Gründungsmitglied und Stellvertretender Vorsitzender (bis 1987) der Freien Kunstschule Ravensburg e.V. (heute Trägerverein der Schule für Gestaltung)

Seit 1982 Dozent für Recht und für Fotografie bei verschiedenen Institutionen

In der Ausbildung für angehende Fachanwälte tätig

Seit über 25 Jahren setze ich mich für die Durchsetzung von Verbraucherrechten ein (insbesondere gegenüber unseriösen Firmen, die Leute schädigen (z.B. im Internet durch sogenannte "Abo-Fallen", "Adressbuchbetrug" - hohe Kosten ohne Gegenleistung - etc.)

Übrigens: ich bin  dafür, dass bei Entscheidungen, die eine finanzielle Verpflichtung der Kommune über Jahrzehnte bedeuten, der Wille der Bürgerinnen und Bürger beachtet wird und sowohl die Bürgerschaft als auch die Gemeinderäte rechtzeitig und richtig informiert werden! 

Früherer Leistungssportler (Tischtennis)

Persönliches Motto: Gewalt ist das Problem als dessen Lösung sie sich ausgibt.

Besondere Interessen in der Kommunalpolitik:

Familienpolitik, Bildung, Kultur, Gesundheit, Jugendarbeit

BfR Traub Berthold Die kleinste Großstadt Mein Ravensburg 05.05.2006.jpg
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Stadtkurier Was macht Berthold Traub 05102011.pdf
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www.ra-traub.de

 

4. Peter Schröder  

 

Geb. 1942 in Berlin, aufgewachsen in Köln. Studium in Tübingen.
Seit 1972 wohnen meine Frau und ich in Ravensburg. Wir haben zwei Kinder.
Ich unterrichtete als Oberstudienrat die Fächer Deutsch und ev. Religion am Albert-Einstein-Gymnasium, mit Lehraufträgen auch am Spohn- und Welfen-Gymnasium.

1980 wurde ich als Nichtparteimitglied auf der Liste der damals neu gegründeten Grünen in den Ravensburger Gemeinderat gewählt, wo ich als grüner Einzelkämpfer einer damals erdrückenden CDU-Mehrheit gegenüberstand.

1984 gründeten Siegfried Scharpf und ich die "Unabhängige Liste für Bürgerbeteiligung und Umweltschutz" und erreichten auf Anhieb für diese Liste 9,9%. 1989 wurde ich dann zum 3. Mal in den Ravensburger Gemeinderat gewählt, diesmal für die ÖDP, deren Ravensburger Kreisverband Siegfried Scharpf und ich 1986 gegründet hatten.1991 schied ich aus dem Ravensburger Gemeinderat aus, um mich verstärkt der Landes- und Bundespolitik zu widmen. So war ich viermal Mitglied des ÖDP-Bundesvorstands und erhielt als Direktkandidat bei der Landtagswahl 1992 5,4% für die ÖDP. 


Bei meinem Ausscheiden aus dem Ravensburger Gemeinderat bescheinigte mir der verstorbene CDU-Fraktionsvorsitzende Alfred Dörr (Schwäbische Zeitung vom 30.1.1991): "Wenn wir wirklich ehrlich sind in diesem Gemeinderat: Im Bereich des Umweltschutzes wurden Fortschritte gemacht, und dabei haben Sie kräftig mitgewirkt." Von 1999 bis 2004 war ich dann zum 4. Mal Mitglied des Ravensburger Gemeinderats (für die ÖDP) und von 2007 - 2009 auch Mitglied des Kreistags. Seit Ende 2011 bin ich parteilos.

Mitarbeit in den Ravensburger Agendagruppen Radfahren, Mobilfunk und Oberstadt.
Fördermitglied u.a. bei: Ökumenische Initiative Eine Welt, Bund für Umwelt- und Naturschutz, Greenpeace, Christliche Initiative Romero.
Seit 1972 Mitglied des TSB Ravensburg.

Hobbies: Literatur, Radfahren, Gartenarbeit und lange Spaziergänge. Mein seit meiner Kindheit heiß geliebtes Fußballspielen habe ich 2013 aufgrund einer Achillessehnenreizung aus Klugheitsgründen aufgegeben.

Neben dem Schutz unserer unmittelbaren Umwelt- und Lebensqualität ist mir ein gutes soziales Miteinander in Ravensburg in besonderer Weise wichtig.

Peter.Schröder@BfR-RV.de

 

5. Dr. med. Wolfgang Kropp, Chefarzt   

 

(64), verheiratet, 4 Kinder, 3 Enkelkinder.

Seit 21 Jahren Chefarzt der Klinik für Urologie, Kinderurologie und Urologische Onkologie, Oberschwabenklinik RV, Krankenhaus St. Elisabeth, Ravensburg.

Leiter des Prostatazentrum. 7 Jahre lang (1998 – 2005) auch Ärztlicher Direktor für die Kliniken im Schussental (KH St. Elisabeth, Heilig-Geist-Spital, KH Bad Waldsee), dadurch ausgewiesener Kenner der Krankenhauslandschaft sowohl im Medizin- als auch Verwaltungsbereich.

Interessiert an Fragen der Gesundheits- und Krankenhauspolitik sowie Herausforderungen an die Gesellschaft bei einer immer älter werdenden Bevölkerung.

Aus diesem Grund möchte ich mich aktiv für die Interessen der Ravensburger Bürger im Gemeinderat einbringen. 

Wolfgang.Kropp@BfR-RV.de

 

 

6. Jürgen Hutterer 

64 Jahre, nicht verheiratet

Vorsitzender Richter am Landgericht Ravensburg

88212 Ravensburg

Nachdem ich berufsbedingt viele Jahre in Stuttgart lebte, kehrte ich vor 15 Jahren glücklicherweise in meine alte Heimat zurück und weiß sie seitdem besonders zu schätzen.
Ravensburg hat trotz aller auch hier vorhandener Probleme immer noch Märchenbuchcharakter. Es ist mir ein besonderes Anliegen, die hohe Lebensqualität, die unsere Stadt jedem bieten kann, zu erhalten.
Es ist ganz natürlich, dass es zu Spannungen kommt, wenn verschiedene Interessen und Vorstellungen aufeinandertreffen. Mitzuhelfen diese zur Zufriedenheit eines jeden zu lösen, ist dabei mein vorrangiges Ziel.

Leider haben die Probleme in der öffentlichen Sicherheit auch vor Ravensburg nicht Halt gemacht. Auch hier möchte ich darauf hinwirken, dass sich jeder in unserer Stadt, gerade auch nachts, sicher auf der Straße fühlen kann. Es soll aber auch die Freiheit jedes einzelnen, der diese nicht rücksichtslos auf Kosten anderer ausleben will, möglichst weit gehen.
Wichtig ist mir auch die Erhaltung unserer Altstadt und die Ausgestaltung des Veitsburgareals. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass dieses Areal ein attraktives Naherholungsgebiet vor allem für unsere Bürger und die Gäste der Stadt wird.

Ein weiters Anliegen ist für mich die Diskussion, was das nächtliche Alkoholverbot für Jugendliche und deren Nutzung der öffentlichen Plätze anbelangt, zu versachlichen.
 
Zu meiner Person :
Ich bin seit meiner Rückkehr nach Ravensburg am Landgericht Ravensburg tätig.
Ich war zunächst für einige Jahre stellvertretender Vorsitzender des Schwurgerichts und bin nunmehr sei einiger Zeit  Vorsitzender Richter am Landgericht.


Ich meiner Freizeit treibe ich gerne Sport und nutze das vielfältige kulturelle Angebot unserer Stadt.

Mitglied im TC Ravensburg

Hobbys: Sport, Kulturelle Veranstaltungen

Kommunalpolitische Interessen: Erhaltung der Altstadt, Stadtpolitik

Juergen.Hutterer@BfR-RV.de

  

7. Albert Bauer, Geschäftsführer Theater Ravensburg 

 

geb. 1958 in Heilbronn

seit 1987 in Ravensburg lebend.

Gründungsmitglied Theater Ravensburg e.V. und Freundeskreis Theater Ravensburg e.V.

Kommunalpolitische Interessen: Kultur, Soziales und Sport

Albert.Bauer@BfR-RV.de

 

8. Walther Glaser, Rechtsanwalt  

52 Jahre, verheiratet, 2 Kinder

Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg, Tübingen, CH-Lausanne; nebenbei freier Mitarbeiter einer regionalen Tageszeitung

Seit 1993 als Rechtsanwalt in Ravensburg tätig, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Fachanwalt für Bau-und Architektenrecht

Partner in der überörtlichen Sozietät Rommelspacher,Glaser, Prüß, Mattes

Soziales/gesellschaftliches Engagement:

Mitglied des Verwaltungsrates der OWB (Oberschwäbische Werkstätten für Behinderte)

Mitglied des Verwaltungsrates der IWO(Integrations-Werkstätten Oberschwaben

Vorstandsmitglied Fachanwälte Ravensburg e.V.

(ehem.)Vorstandsmitglied Sprungbrett eV (Verein zur Förderung und Reintegration psych. Kranker)

Mitglied im Unternehmerverein "know-how"

Sportliche Aktivitäten/Vereinssport:Tennis, Volleyball, Fussball , daneben Mountain biken, Skifahren

Sonstige Interessen: Literatur, Politik,

Warum ich mich für die BfR engagiere:

Ravensburg ist eine besonders lebenswerte Stadt und hat es verdient, dass motivierte Bürger und aktive Gemeinderäte sich ohne frakionstaktische Zwänge sich für Geschicke der Bürger und der Stadt einsetzen.

Als „Verwaltungsrechtler“,der von Berufs wegen regelmäßig mit Behörden und Stadtverwaltungen zu tun hat und die – manchmal beidseitige – Berührungsängste zwischen Bürger und Ämtern täglich erfährt, ist es mir  ein Anliegen für mehr Transparenz von Verwaltungsentscheidungen und eine verantwortungsvolle Einbindung der Bürger in wichtige Entscheidungsprozesse einzutreten.

In Zeiten knapper Kassen, sind nicht nur die Verwaltung, sondern auch die Bürger und ihre gewählten Vertreter zu einem verantwortungsvollen und kompromissbereiten Zusammenwirken aufgefordert, um im Rahmen des wirtschaftlich möglichen die richtigen Prioritäten zu setzen! Wichtig ist mir insbesondere neben einer geordneten städtebaulichen Konzeption, die auch mittelfristig das Leben „in“unserer Stadt lebenswert erhält, eine  behindertenfreundliche ,auch den Bedürfnissen der sozial Schwächeren gerecht werdenden (Familien-)Politik

Walther.Glaser@BfR-RV.de

 www.rofast.de

 

 

 9. Beate Demmler-Müller, Technische Zeichnerin 

Karl-Erb-Ring 191

88213 Ravensburg

email: Beate.Demmler-Mueller@BfR-RV.de

52 Jahre alt,

Astrologisch-Psychologische-Beraterin

verheiratet mit Markus Müller (selbst. Kfz-Meister) Karl Müller GmbH Weststadt

 2 Söhne

Nikias 25, studiert in München Forstwissenschaft und Ressourcen-Management

Benedikt 19, noch in Ausbildung zum Koch

 - 4 Jahre Mentorin für Ravensburg (Jugendbereich, Sozialer Bereich)

Motiv: Mich interessiert schon immer der Mensch und die Umwelt,  die auf ihn einwirkt und prägt.

Wir alle zusammen gestalten diese Umwelt mit unserem Tun und Handeln, deshalb möchte ich gerne meine Energie für ein offeneres und freundlicheres Miteinander  einsetzen.

 In welchen Bereichen hier Handlungsbedarf besteht, entscheidet jeder einzelne Bürger unserer Stadt.

   

 

10. Petra Heyler, Sozialpädagogin 

 

  

48 Jahre

Ich bin in Ravensburg geboren und aufgewachsen und nach meinem Studium an der Universität Heidelberg hierher zurückgekehrt.

Seit fast 18 Jahren arbeite ich im sozialen Bereich mit jungen Heranwachsenden.

Es ist meine Motivation für sie und uns alle eine Stadt mit hoher Lebensqualität zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Im persönlichen, offenen und interessierten Austausch liegt für mich die Stärke der kommunalen Politik, für ein friedvolles und soziales Miteinander.

 

Kommunalpolitische Interessen:

Jugendpolitik, Sozialpolitik, Bildung und Kultur

  

11. Thommy Hund 

Seestraße 30, 88214 Ravensburg

thommy@gaesselin.de

geboren 1969 in Ravensburg

verheiratet mit Michaela Hund, Realschullehrerin

2 Kinder: Juli Hund, 7 Jahre & Emil Hund, 7 Monate.

Beruf: Gastronom, gaesselin, Ravensburg & Werksverkäufer Carthago, Aulendorf

Wifo & Dehoga Mitglied.

Meine Ansichten:

Denkmalschutz statt Abrissbirne.

Grüne Oasen kontra Wohnraumverdichtung.

Mehr Geistes- & weniger Verkehrsgeblitze.

Jeder fährt Auto. Keiner will Verkehr. Das geht nicht.

Betrunkene, aufdringliche Bettler, Busse, Taxis & Müllcontainer freie Altstadt.

Festivals für die Jugend - einmal im Jahr kann man auch mal Musik ("-Lärm") aushalten.


12.  Carin Arnold 

Industriekauffrau. Hausfrau. 2009 - 2013 Ausbildung zur freien Bildhauerin. 

Wohnhaft in Ravensburg. Verheiratet . 4 Kinder 

Interessen: Liebe zur Natur. Kultur und Umweltschutz. 

 

 

13. Waltraud Breidenstein  

53 Jahre, Physiotherapeutin

verheiratet

St. Christina 19, 88212 Ravensburg

Ich möchte mich verstärkt für einen reduzierten Umgang mit Mobilfunk und verantwortungsvolleren Handygebrauch unter Schülern einsetzen, außerdem möchte ich nicht in ein paar Jahren Milch aus China trinken müssen, weil wir versäumt haben, unsere Kleinbauern in
vielfältiger Weise wirtschaftlich zu stärken!

Mitglied im Alpenverein (DAV-RV)

Hobbys: Sport, mein Beruf

Kommunalpolitische Interessen:

Mobilfunkkritikerin (Aufklärung von Schulkindern über Handygebrauch und über Videospiele etc.)

Kritikerin von Computer(Video-)Spielen

email: Waltraud.u.Daniel.Breidenstein (a) t-online.de

  

14.  Andrea Biedermann 

 

 

geb. am 26.05.1974 in Ravensburg

nach Studium in Heidelberg zurück in die elterliche Apotheke in Ravensburg

Seit 1999 Apothekerin in der Central Apotheke am Marienplatz.

Mitglied im Tennisclub St. Christina und KJC Ravensburg.

Andrea.Biedermann@BfR-RV.de

 

15. Johannes Wagner 

Alter 52 Jahre; verheiratet; 2 Kinder (1 Sohn 12 J.,1 Tochter 9 J.), Beruf Diplomsportlehrer (Univ.-DSHS-Köln), selbstständig, Inhaber des gesundheitlich orientierten Rückenfitnesszentrums INJOY in Ravensburg.

Wohnhaft in Ravensburg seit ca. 19 Jahren.

Kommunalpolitische Interessen: Sport/Sportförderung, Gesundheitsstandort, Vereine, Auslastung der Oberschwabenhalle

Mein Motto lautet: Zeit für Ravensburg - in unserer schnelllebigen Zeit sollen die Probleme der Stadt und seiner Bürger wieder im Mittelpunkt stehen!

email: fit (a) wagner-fit.de

 

16. Marion Häussler-Schwärzler

Ravensburg ist für mich einmalig!

Als gebürtige Ravensburgerin (07.07.1964) hat es  mich, nach Studium und Auslandsaufenthalten, genau deshalb 2005 wieder nach Ravensburg gezogen. Ich habe 10 Jahre in Düsseldorf, 2 Jahre in Mailand und weitere 2 Jahre in Athen gelebt. Dabei mussten meine Familie und ich uns immer wieder auf neue Lebenssituationen einstellen. Während dieser Zeit haben wir in diesen Städten viel Schönes, aber leider auch Negatives, wie z.B. Luftverschmutzung, Hektik, Armut, Kriminalität, ... erfahren.

Die Stadt Ravensburg hat für mich, trotz der bekannten Probleme, noch immer Charme, Charakter und Traditionen, die es unbedingt zu bewahren gilt! Sie und wir Bürger dürfen uns nicht den Anforderungen der Zukunft verschließen und müssen uns auf unaufhaltsame Veränderungen einstellen.

Ravensburg muss sich künftigen Herausforderungen stellen!

Die Bevölkerungsstruktur ist im Wandel. Nicht mehr aufzuhalten ist die Digitalisierung. Elektrofahrzeuge gewinnen mehr an Bedeutung. Arbeitsplätze werden nach Hause verlegt, ... Dies sind nur wenige Beispiele, die zeigen, wie sich unser Bedarf und Verhalten ändert. Für eine Stadt wie Ravensburg bedeutet dies zukunftsorientiertes Denken und Handeln.

Ravensburg muss eine familienfreundliche, sichere Stadt mit guter Nahversorgung und bezahlbarem Wohnraum sein!

Meine Kinder Sebastian (21 Jahre) und Stephanie (18 Jahre) sind in Ravensburg zur Schule gegangen. Wer wie ich Kinder großgezogen hat, weiß wie wichtig es ist, dass sie sich möglichst selbstständig und angstfrei in der Öffentlichkeit bewegen können.

Eine  Nahversorgung in der Innenstadt muss weiterhin gesichert sein.

Für ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum darf sich die Stadt der Verantwortung nicht entziehen.  Ein Leben in Ravensburg muss jungen Menschen und Familien Perspektiven bieten, denn die Stadt braucht sie.  

Ravensburg soll ein breites Sportangebot für Jung und Junggebliebene anbieten!

Als Hobbysportlerin (Yoga, Schwimmen, Skifahren, mit unserem Hund „Gassi gehen“), weiß ich, wie wichtig Sport für Körper und Geist in jedem Alter ist und wie sehr es gerade für Kinder und Jugendliche zur Persönlichkeitsbildung beiträgt.

Ravensburg soll eine saubere und ökologisch fortschrittliche Stadt sein!

Städtische Grünanlagen und auch Straßen benötigen mehr Aufmerksamkeit und Investitionen. Verkehrsführungen in der Stadt müssen ökologisch sinnvoll sein. Parkhäuser müssen mit Stellplätzen für Elektrofahrzeuge nachgerüstet werden. Steigende Zahlen der Studenten in Ravensburg sind erfreulich, gleichzeitig steigt das Problem der fehlenden Stellplätze für deren Pkws’.  Hierfür muss eine Lösung gefunden werden, denn Parkplatzsuche in Hochschulnähe ist ökologisch weder vertretbar, noch den Anwohnern zumutbar.

Dies ist ein Teil meiner Vorstellung der Aufgaben, die ich als Stadträtin verantwortungsbewusst mitgestalten möchte. 

  

17. Harry Neusch 

 

 geb.: 08.10.1964 in Ravensburg

verheiratet (glücklich), 2 Kinder, katholisch, parteilos

gelernter Karosseriebauer und Bürokaufmann

selbstständiger Taxiunternehmer seit 10/1998

40 Jahre Mitglied im DLRG (früher aktiv)

34 Jahre Mitglied im Fanfarenzug Rauenspurg (früher aktiv)

8 Jahre Mitglied im Fanfarenzug Tell

Mitglied im Fanfarenzug Oberzell

Mitglied im Kinderschutzbund

 Hobbys:

- 2 Hunde (Jack Russels)

- eingefleischter Ravensburger

- Motorradfahren

 

Was mir am Herzen liegt:

-Den Menschen sehen - ein besseres Miteinander

-Gewaltprävention unter Kinder und Jugendlichen

-Infrastruktur für "alte", "gehbehinderte" Menschen beibehalten

 oder sogar verbessern

-kleine und große Sorgen/Nöte der Bürger/-innen aus unserer Stadt

-Mehr Mitsprachereccht der Ravensburger Bürger/-innen

-Komplettsperrung des südl. Marienplatz für alle Kraftfahrzeuge

  

 

 18. Erwin Mozer
 

 

 

57 Jahre, Obstbauberater, Dipl.-Ing. agr.

verheiratet, drei Kinder

Kantstr. 1/3, 88213 Ravensburg

email: e-mozer (a) versanet.de

Mitglied im Alpenverein, Bergwacht, Schwäbischer Heimatbund

Hobbys: Bergsteigen, Skifahren, Radfahren, Lesen

Kommunalpolitische Interessen: bürgernahe Politik ohne Fraktionszwang für die Kernstadt und die Teilgemeinden (in allen Bereichen); Erhalt der gewachsenen Kulturlandschaft auf der Gemarkung; Förderung von Jugend und Sport

 

 

19. Bausch Amrei, freiwilliges soziales Jahr  

 

19 Jahre, geb. 22.03.1995

Ich kandidiere für den Gemeinderat, da ich im Laufe meiner Schulkarriere schon in der SMV aktiv war, um mich für meine Mitschüler einzusetzen. Nachdem ich 2013 mein Abitur am Albert-Einstein-Gymnasium gemacht habe, wollte ich mich weiterhin engagieren und begann somit ein FSJ in der Stiftung Liebenau.

Mir liegen vor allem die Interessen der jungen Menschen in Ravensburg am Herzen und werde mich deshalb für sie einsetzen!

Hobbys: Skifahren, Kochen ,Reisen"

Amrei.Bausch@BfR-RV.de  

 
 

20. Arno Däuber, Elektromeister 

 

  

21. Elena Ludwig

 

 

19 Jahre jung, geb. am 23.06.1994

 Ich absolviere derzeit ein halbjähriges Praktikum in einer Kindertagesstätte in Ravensburg und bekomme so Tag für Tag Einblick in die Arbeit der Erzieherinnen.

Meiner Meinung nach wird dieser Beruf bei Weitem nicht genug geschätzt. In deren Händen liegt viel Verantwortung und sie legen neben der Familie den Grundstein für die ethischen Werte und erziehen die Kinder zu selbständigen, verantwortungsvollen Menschen.

Wichtig ist mir aber auch: Wann immer es gewünscht wird, sollten Familien dahingehend gestärkt und unterstützt werden, dass sie die erste Zeit mit ihrem Kind zu Hause verbringen und dessen Entwicklung begleiten können.

Ich engagiere mich seit vielen Jahren in meiner Freizeit für Kinder, sei es bei Kinderfreizeiten oder sportlichen Aktivitäten. Nach meinem Praktikum möchte ich Grundschullehramt studieren und mich auch weiterhin im Bereich der Kinderbetreuung einsetzen, da mir dies sehr am Herzen liegt.

An der BfR gefällt mir am besten, dass sie nicht an ein festes, oft zu eingefahrenes Programm gebunden ist, sondern ihre Ziele im gegenseitigen Dialog entstehen. 

Ich kandidiere für die BfR, weil ich finde, dass es zu wenige junge Leute gibt, die sich in der Politik engagieren

 

22. Magdalena Scharpf, Studentin 

 

 

20 Jahre, Lehramtstudentin in Weingarten

Ich hatte von klein auf einen starken Bezug zur Politik in Ravensburg, da mein Vater Siegfried Scharpf mich, bzw. meine Familie als Stadtrat immer auf dem Laufenden gehalten hat. Dies war der Grund für mein wachsendes Interesse an der Kommunalpolitik. Ich habe meinen Vater zu verschiedenen Podiumsdiskussionen, öffentlichen Gemeinderatssitzungen etc. begleitet und so mein Wissen bezüglich der Ravensburger Politik erweitert.                                                                    

Mit 15 Jahren habe ich mich entschlossen, selbst aktiv zu werden und bin in die Junge Union Ravensburg eingetreten. Dort habe ich vier Jahre im Vorstand mitgewirkt. Begleitend war ich zwei Jahre lang im Schülerrat Ravensburg.                                                                                                          

Nach meinem Abitur habe ich ein FSJ bei der Stadt Ravensburg in einem der umliegenden Jugendhäusern absolviert. Somit habe ich viele Einblicke in die internen Aktivitäten in Bezug auf jugendpolitische Themen bekommen.                                                                                    

Die JU hat mir angeboten, bei den Gemeinderatswahlen 2014 für die CDU zu kandidieren. Dieses Angebot habe ich jedoch abgelehnt, da für mich klar war, dass ich sobald ich alt genug bin auf der Liste der BfR kandidieren werde. Der Grund für diese Entscheidung ist, dass es bei der BfR keine vorgefertigten Meinungen oder Parteiprogramme gibt.                                

Die BfR ist eine gesunde Mischung aus verschiedenen Parteien mit unterschiedlichen individuellen Ansichten und somit sehr bürgernah.

 Ich hoffe, dass mein politischer Werdegang durch die BfR weitergeführt werden kann und ich bald selbst im Gemeinderat sitzen darf. 

Magdalena.Scharpf@bfr-rv.de

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 Impressionen unserer Nominierungsversammlung am 11.03.2014


  


 

Informationsveranstaltung der BfR am 18.03.2009 im Gasthaus Kiesgrube

 

 

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Artikel in der Schwäbischen Zeitung vom 26.03.2009

BfR fordern mehr Offenheit in den Gemeinderatsdebatten
 
RAVENSBURG (fh) Die "Bürger für Ravensburg" im Gemeinderat haben Oberbürgermeister Hermann Vogler zu mehr Offenheit in der Debattenkultur aufgefordert. In Ravensburg würden zu viele Themen nichtöffentlich verhandelt, heißt es in einer Fraktionserklärung.
 
Fraktionschef Siegfried Scharpf bezieht sich in der Erklärung auf einen Artikel in der "Schwäbischen Zeitung" vom 17. März, der sich mit dem Verhältnis von nichtöffentlichen zu öffentlichen Sitzungen im Weingartener Gemeinderat beschäftigte hatte. Die "Bürger für Ravensburg" (BfR) sehen auch in Ravensburg ein Ungleichgewicht: "Die Tatsache der vielen nichtöffentlichen Sitzungen ist nicht von der Hand zu weisen", heißt es in der Erklärung. Und weiter: "Wenn man die Tagesordnungen für die Sitzungen in der Presse liest, hat man als Stadtrat den Eindruck, dass zu viel nichtöffentlich verhandelt wird. Bei manchen Ausschüssen gibt es zwei oder drei öffentliche Punkte und über zehn nichtöffentliche."
 
Scharpf weist darauf hin, dass "nach dem Gesetz" Sitzungen öffentlich sein müssen und nur Ausnahmen möglich seien. Die "Bürger für Ravensburg" hätten den Eindruck, dass der "Gemeinderat von der Verwaltung sehr subtil durch die Sitzungen bugsiert wird. Eine öffentliche Debattenkultur kommt so nicht zustande." Es sei, so heißt es in der Fraktionserklärung weiter, schon "viel zu viel nichtöffentlich vorberaten worden, bis in öffentlicher Sitzung die Themen durchgewinkt werden sollen". Durch eine "abgewürgte Debatte" hätten die BfR zum Beispiel keine Chance gehabt, ihr "Nein" zur Erhöhung der Flappachbad-Preise deutlich zu machen.
 
"Sie selbst haben immer wieder große Probleme mit der Geheimhaltungspflicht, das kommt daher, dass wir Stadträte manchmal gar nicht mehr wissen können, was alles geheim gehalten werden muss", schreibt Scharpf an den OB. In der Kommunalpolitik entstehe der "dringende Verdacht", dass ohne Kontrolle durch die Öffentlichkeit das beschlossen werde, "was man will". "Wobei ich weiß, das dem nicht so ist", schränkt Scharpf ein.
 
Die Bürger für Ravensburg bitten den Oberbürgermeister, dass nichtöffentliche Sitzungen in Zukunft nur noch Ausnahmefälle sein werden. "Die Bürgerbeteiligung ist in der Demokratie der wichtigste Grundpfeiler. Solidarität und Freiheit sind nur möglich, wenn wirklich jeder Bürger über alle Vorgänge auf dem Rathaus aufgeklärt sein darf", so die BfR.
 
(Erschienen: 26.03.2009)

Link zum Artikel: http://www.szon.de/lokales/ravensburg/stadt/200903260198.html

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Briefe 2009 von Siegfried Scharpf und Wilfried Krauss an Oberbürgermeister Vogler.pdf
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BfR Antrag Wilfried Krauss vom 21052009.pdf
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 Gemeindeordnung für Baden-Württemberg

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BfR Briefe-Anträge April Mai 2004 Wilfried Krauss an OB Vogler.pdf
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BfR Leserbriefe 2004 von Siegfried Scharpf an die Schwäbische Zeitung.pdf
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Die einzelnen Beiträge stammen von den jeweiligen Kandidat/innen.

 

Verantwortlich für den Inhalt gemäß MDStV:

Wilfried Krauss, Berliner Straße 36, 88212 Ravensburg, Tel. 0751-23120, Fax: 0751-13087,

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Sie können uns (BfR) erreichen

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BfR Liste für die Kommunalwahl 2014.pdf
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Siegfried Scharpf                                                                     88212 Ravensburg

Fraktionsvorsitzender der Bürger/innen von                    Schlierer Straße 57

Ravensburg im Stadtrat RV                                                   Tel. 0171 330 480 9

                                                                                                       Fax 0751/13800

                                                                                                      Email: Stadtrat.Scharpf @t-online.de

 

 

Wahlbrief zur Kommunalwahl 2014                                    Ravensburg, den 07/01/2014

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

am 25.  Mai 2014 finden die nächsten Wahlen für den Stadt- und Kreisrat statt. 

Die Liste der Bürger/innen für Ravensburg (BfR) ist eine Wählervereinigung freier Menschen die bereit sind, einen Teil ihrer Freizeit in Gemeinwesenarbeit zu investieren.

Unser Vor- oder Nachteil ist, nicht parteipolitisch an ein festes Programm gebunden zu sein. Das bedeutet, bezogen auf unsere Mitgliedschaft im Stadtrat Ravensburg (vier Stadträte), dass wir uns vor Entscheidungen nicht absprechen.

Jeder in unserer Fraktion respektiert die Entscheidungsfreiheit des Anderen. Damit erhält man ein großes Geschenk, nämlich die Freiheit des Nachdenkens und Entscheidens. Doch es gibt bei den Bürger/innen für Ravensburg einen Grundkonsens, einen roten Faden und dieser „gemeinschaftlichen Freiheit des Denkens“ sehen wir uns alle verpflichtet.

Zuerst wollen wir mehr Freundlichkeit anstatt nur Höflichkeit. Wir wollen, dass die Stadtverwaltung mit allen Menschen äußerst freundlich und zuvorkommend umgeht und allen Bürgerinnen und Bürgern mit großem Respekt als Dienstleister zur Seite steht. Wir akzeptieren die Gesetze als notwendige Spielregeln, ohne die eine Gesellschaft nicht auskommt. Innerhalb des Spielraumes der Regeln und Gesetze erwarten wir jedoch größtes Entgegenkommen und Wohlwollen, allen Bürgerinnen und Bürgern gegenüber. Eher weniger Überwachung ist uns lieber als mehr.

 Wir sind für gute Kinderbetreuung und für die echte Wahlfreiheit der Eltern. Emanzipation heißt für uns nicht, dass man von beiden Elternteilen erwartet, dass sie zum Arbeiten gehen. Emanzipation heißt für uns, dass man solche Rahmenbedingungen schafft, dass die Eltern frei und ohne Zwänge entscheiden können.

Wir sind nicht für Straßensperrungen, damit die anderen den doppelten Verkehr abbekommen. Wir wollen aber verkehrsfreie Plätze, wie z. B. den Gespinstmarkt. Wir wollen, dass Kinder und Erwachsene sich dort ungefährdet aufhalten können.

Wir haben rings um die Stadt herum an jeder Zufahrtsstraße Parkhäuser. Von jedem dieser Parkhäuser ausgehend kann man bequem zu Fuß die Innenstadt erreichen (in der Regel ca. 200 m). Jeder Bus fährt bis ins Herz der Stadt. Wir wollen, dass die Altstadt nach 19 Uhr nur noch für Anwohner befahrbar ist, damit auch die Innenstadtbewohner/innen nachts ruhig schlafen können.

Wir stehen hinter der Freiheit der Jugend, wollen aber nicht, dass die Stadt die ganze Nacht über verlärmt wird. Wir wollen sehr viel mehr Miteinander der Generationen. Wir sind sicher, sie haben sich vieles zu sagen und können sich sehr gut ergänzen. Wir wollen nicht, dass die Stadt noch mehr Einrichtungen schafft, die die Trennung der Generationen fördert.

Wir haben 3 Gymnasien, die auch so bleiben sollen. Doch wir fordern 1 G8 und 1 G9 und eine Gemeinschaftsschule bis zum Abitur.

Die Wohnraumnot muss gelöst werden. Dazu braucht es ungewöhnliche Visionen und Lösungsvorschläge. Wir hätten eine Vision. Anstatt 200 ha Maisanbaufläche für die Biovergasung zu verwenden, sollten diese 200 ha Menschen zur Verfügung stehen. Mit Grundstückzuschnitten von ca. 1.000 qm könnten viele sich eine eigene Wohnmöglichkeit schaffen, mit Permakultur, Schilfkläranlage, eigener Energieversorgung und einem kleinen, kostengünstigen Haus.

Ein Kostenrahmen von ca. 75.000 Euro wäre machbar. Wir sind uns sicher, es gibt viele Menschen in dieser Stadt, die gerne so leben würden – wenn es denn machbar wäre. Außerdem gibt es „Klapphäuser“, für die man lediglich eine Aufstellgenehmigung benötigt. Sie werden immer wieder in großen Gärten aufgestellt. Man kann in diesen Häusern sehr gut wohnen, vor allem sind sie barrierefrei. Sie eignen sich gut für ältere Menschen und könnten vermietet werden.

Uns ist ein neues Baugebiet mit guter Busanbindung lieber, als dass die letzten grünen Lungen in der Stadt zugebaut werden. Das öffentliche Grün sollte mit Nutzpflanzen wie z. B. Obstbäumen durchsetzt werden und alles was möglich ist, sollte begrünt werden.

 Der dichte Auto- und LKW-Verkehr stellt eine echte Bedrohung dar. Zur Entlastung fordern wir Stadträte der BfR bei jeder Gelegenheit einen kostenlosen Busverkehr im 12-Minuten-Takt. Der Parksuchverkehr muss intelligent verhindert werden.

Wir wünschen uns einen Park vom Kunstmuseum bis zum Flappachbad, mit einem Wander- und Fahrradrundweg. Der Flappach muss für frei Badende zugänglich sein, denn es gibt Menschen, die während der Öffnungszeiten keine Zeit zum Schwimmen haben.

Die Teilorte müssen unbedingt ihre Freiheit behalten und sich möglichst selbst verwalten, mit eigener Feuerwehr, Bauhof und Ortsvorsteher/innen in Vollzeit.

Vereine sind Lebensadern unserer Gesellschaft. Sie sind für viele Jugendliche und Erwachsene ein Rückgrat in unserer immer kälter werdenden Gesellschaft. Es ist wichtig, dass die Mitglieder des Gemeinderats und die Verwaltung für die Erhaltung unserer Vereinskultur sorgen.

Kunst und Kultur nähren die Seele und müssen daher niederschwellig sein und breit gefächert angeboten werden.

Öffentliche Toiletten in einem sehr guten Zustand sind eine Visitenkarte unserer Stadt. Wichtig ist uns die Aktion „nette Toilette“. Gastronomen sollen dazu angeregt werden, dass in jeder Gaststätte die Toilette benutzt werden darf.

In allen Bereichen ist auf Barrierefreiheit, auf gute Begehbarkeit für Frauen mit Kinderwagen und für Behinderte mit Rollstühlen und auf Behindertengerechtigkeit zu achten.

Sauberkeit in der Stadt ist gut, muss jedoch bezahlbar bleiben. Zu diesem Thema: Events verursachen Lärm und Müll. Wir finden weniger Events besser als noch mehr.

Eine gute Lebensmittelversorgung in der Stadt ist mit allen dem Gemeinderat und der Verwaltung zur Verfügung stehenden Mitteln sicherzustellen. Unserer Meinung nach gehört die Lebensmittelversorgung zur Daseinsvorsorge und sollte auch kommunal neu überdacht werden. Eine ständige, von der Kommune getragene Markthalle wäre ein Lösungsansatz.

Was auf mittelfristige Sicht die Existenz vieler wertvoller, inhabergeführter Geschäfte bedroht, ist der Einkauf im Internet und es ist eine schlimme Vorstellung, dass in vielen Läden unserer Stadt die Lichter ausgehen könnten. Diese Geschäfte bezahlen Pachten, beschäftigen Mitarbeiter, bilden aus und bieten ein für unsere Stadt lebenswichtiges Ambiente. Durch die Interneteinkäufe wird unsere Stadt zunehmend mit Zustellfahrzeugen und Postdiensten überschwemmt, ein besonders übles Beispiel ist die einspurige Marktstraße.

Die Geschäfte (und selbstverständlich alle anderen Unternehmen) finanzieren mit ihren Gewerbesteuern den öffentlichen Wohlstand. Jeder Euro, der außerhalb der Stadt ausgegeben wird, schwächt die Infrastruktur und macht viele kommunale Wohltaten unmöglich. Vom Hallenbad über das Kunstmuseum bis zur Eishalle, Kindergärten, Volkshochschule, Jugend- Familien- und Altenbetreuung, Wege und Straßen, öffentliches Grün, Feuerwehr, Schulen, Vereine – alles hängt von den Einnahmen der Stadt ab.

Ein Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen muss durch Erhöhung der Gebühren und Abgaben und durch Streichungen wettgemacht werden. Deshalb ist es politisch wichtig, hier mit allem Nachdruck Bewusstsein zu schaffen: Global denken, regional kaufen. Wir sind uns sicher, dass viele Bürger/innen unserer Stadt über diese Zusammenhänge noch nie nachgedacht haben.

 

Vieles haben wir erwähnt und vieles nicht, doch es geht darum, dass Sie sich angesprochen fühlen und vielleicht bereit sind, mitzuarbeiten und sich einzubringen. Außerdem ist es gar nicht möglich, alles im Voraus zu klären. Der Alltag wird die Entscheidungen mit sich bringen und da ist es gut, dabei zu sein.

Bisher waren wir von den BfR mit 4 Gemeinderäten Entscheidungsträger im Ravensburger Stadtrat dabei und wir haben mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften darauf aufgepasst, dass unsere Stadt lebenswert bleibt. Das tun im Stadtrat übrigens alle. Jeder, ohne Ausnahme, ist bemüht für unsere Stadt das Beste zu erreichen.

 

Jede sich zur Wahl stellende Liste (derzeit CDU, Grüne, SPD, Freie Wähler, BfR und FDP) braucht 32 Bewerber/Innen (Kandidaten). Nur eine volle Liste hat die Chance, eine möglichst große Stimmenzahl auf sich zu vereinigen. Wie Sie wissen, stellen die Bürger/innen für Ravensburg in der laufenden Amtsperiode 4 Stadträte. Das heißt, dass nicht jede/r, die oder der sich als Kandidat/in auf unserer Liste zur Verfügung stellt, auch gewählt werden wird.

Wenn nach der Wahl die Urnen geleert sind und wenn ausgezählt wird, werden die Sitze im Gemeinderat prozentual zum Stimmenanteil verteilt. Steht nach der Auszählung die Anzahl der Sitze der einzelnen Fraktionen fest, dann werden sie mit den Personen besetzt, die die höchste Stimmenzahl auf sich vereinigen. Scheidet ein Fraktionsmitglied während der Amtsperiode aus, dann wird der Gemeinderatssitz mit der Person neu besetzt, die die nächst höchste Stimmenzahl auf sich vereinigt (Nachrücker). Nur mit einer vollständig gefüllten Liste (32 Kandidaten/innen) und nur dann, wenn der Wähler bei möglichst vielen unserer Bewerber/innen ein Kreuzchen macht, haben wir die Möglichkeit, unsere 4 Sitze zu halten oder noch welche dazu zu gewinnen.

 

Wir sind schon oft „das Zünglein an der Waage“ gewesen und haben wichtige Entscheidungen herbeigeführt. Wir vier Stadträte der BfR haben keine Macht, aber wir haben die Macht, mit anderen zusammen die Mehrheit zu erreichen. Da wir keine Partei sind und daher auch nicht parteipolitisch gebunden sind, haben wir die Möglichkeit, uns immer mit denen zusammenzuschließen, die unserer Auffassung der Dinge am nächsten sind.

 Wir wünschen uns, dass eine möglichst große Zahl von Frauen unsere Liste füllt und wir wären über Fraktionskolleginnen sehr glücklich. Denn eines ist sicher: Überall dort auf der Welt, wo Frauen entmündigt sind und sich an politischen Entscheidungen nicht beteiligen können, herrschen Chaos und Gewalt. Glücklicherweise ist das bei uns nicht mehr so, doch in den kommunalen Gremien sind Frauen noch immer unterrepräsentiert.

Frauen bringen das mit, was den männlich dominierten Gremien ab und zu fehlt: Eine hohe soziale Kompetenz, Dialogfähigkeit und den Mut, Visionen zu entwickeln und zu vertreten. Die Erfüllung einer Frauenquote liegt leider nicht in unserer Hand. Es liegt in der Hand derer, die sich für unsere Liste entscheiden und am Wahltag liegt es in der Hand der Wähler/innen, wo sie ihre Kreuzchen machen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Siegfried Scharpf

 

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BfR Rede von Siegfried Scharpf zum Haushaltsplanentwurf 2014 im Dezember 2013.pdf
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Seit 30. Januar 2012 ist Berthold Traub als Nachfolger von Hedi Weiler-Kiderlen im Stadtrat.

 

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BfR Haushaltsrede 2010 Siegfried Scharpf.pdf
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Ergebnisse der Kommunalwahl 2009 - Vier Sitze für die BfR.pdf
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Übrigens: dieser Internetauftritt ist tatsächlich "selbstgestrickt", insbesondere ohne Ihre Steuergelder (Stichwort: Wahlkampfkostenerstattung der Parteien) zustande gekommen.


                            

  

 

 

Bürger/innen für Ravensburg

 

9 Frauen und 24 Männer haben sich am 31. März 2004 in Ravensburg erstmals entschlossen, die Möglichkeit wahrzunehmen, die das baden-württembergische Kommunalwahlgesetz bietet:

Wir kandidieren in unserer Stadt auf einer Liste als Bürgerinnen und Bürger, die keiner Partei angehören.

Was wollen wir? Wir wollen alle etwas für Ihre (unsere) Stadt tun!

Wir wollen, wenn man so will, von der Tribüne auf das Spielfeld der Kommunalpolitik.

Wir machen keinen Wahlkampf gegen eine Partei oder Gruppierung.

Wir sind Mitbewerber, die unsere Lebens- und Berufserfahrung, unseren Sachverstand in den politischen Prozess einbringen wollen.

In der Demokratie gibt es kein Monopol auf Macht und gute Ideen!

Auch wir wollen das Beste für unsere Stadt und die Menschen, die in ihr leben.In der Stadt, auch in Ravensburg, erleben die Bürgerinnen und Bürger täglich und unmittelbar die Grundlagen der demokratischen Verfassung unseres Staates.

Die Städte gelten zu Recht als Keimzelle und Schule der Demokratie.

Dieser Umstand verpflichtet die Stadtpolitik zu einem Höchstmass an Bürgerorientierung.

Demokratie und Bürgernähe sind die Voraussetzungen für Teilnahme und Integration. Bei der Gestaltung und Wahrnehmung der städtischen Aufgaben kann die Stadt nicht einem Einzelinteresse verpflichtet sein.

Sie muss vielmehr im Sinne einer ganzheitlichen Verantwortung Zielkonflikte auflösen und widerstreitende Interessen ausgleichen.

Nur so kann ein möglichst grosser sozialer, ökonomischer und ökologischer Nutzen für alle Bürgerinnen und Bürger erzielt werden.

Insbesondere liegen uns folgende Punkte am Herzen:

Bürgerbeteiligung und Engagement stärken.

Verwaltung bürgernah gestalten.

In der Sozialpolitik muss die Stadt die Verantwortung für die persönlichen sozialen Dienste übernehmen.

Die Stadt muss ein leistungsfähiges Bildungsangebot und Chancengleichheit sicherstellen.

Die Stadt hat einen gestalterischen Auftrag in der Kulturpolitik.

Die Stadt muss die Freizeit- und Sportentwicklung fördern.

Die Stadt muss für Sicherheit sorgen.

Die Stadt muss den kommunalen Umweltschutz weiter stärken und die ökologische Modernisierung voranbringen.

Die Stadt muss Mobilität stadtverträglich sichern.

Die Stadt muss eine nachhaltige Stadtentwicklung stärken.

Die Stadt muss die Integration der örtlichen Gesellschaft fördern.

Die Stadt muss unterschiedliche Lebensbereiche ausgleichen und abstimmen.

Die Stadt muss Ausgrenzung verhindern und Zusammenleben gestalten.

Die Stadt muss den Verbund von Wirtschaft und Stadtpolitik stärken.

Die Stadt muss die Standortqualitäten steigern und Arbeit fördern.

Die Frauen und Männer der Liste BfR (Bürger/innen für Ravensburg) wollen deutlich machen, dass im Rathaus die Interessen der Menschen unserer Stadt im Vordergrund stehen und nicht die der Akteure in Stadtpolitik und Verwaltung!

 

Rathaus

Hinschauen, auf wessen Kosten im Rathaus gespart wird, Aufpassen, dass es nicht auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger geschieht. Bevor Sparentscheidungen gefällt werden, die Betroffenen vorher hören! Unsere Forderung: öffentliche Bürgerversammlungen, in der die Sparvorschlage vorgestellt und erläutert werden. Die Betroffenen müssen zu Wort kommen und gehört werden. Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich in die Planung der Einnahmen und Ausgaben der Stadt einbringen können. Nur dann können eventuelle, härtere Einsparungen besser verstanden und mitgetragen werden.

 

 

 

 

https://www.facebook.com/pages/Bürgerinnen-und-Bürger-für-RV-Bfr/251688305011080

 

 

 

 

 

Treffen der BfR-Listenmitglieder am Samstag, 12.04.2014

 

 

  (Das waren unsere Listenmitglieder im Jahr 2009)

 

 

 BfR-Liste für die Kommunalwahl am 25.05.2014

 

                                Wahlprogramm BfR 2014

Vor 10 Jahren schlossen sich Ravensburger Frauen und Männer als Alternative zu den im GR vertretenen Parteien zusammen.

Seit 2009 sind wir mit 4 Stadträten im Rathaus vertreten.

Wir kandidieren für die BfR, weil uns eine freie Meinung, ohne Fraktionszwang, wichtig ist.

Wir wollen bewusst eine Alternative zu den üblichen Parteien darstellen.

Jeder in unserer Fraktion respektiert die Entscheidungsfreiheit und die Argumente des anderen. Damit erhält man ein großes Geschenk, nämlich die Freiheit des Nachdenkens und Entscheidens. Doch es gibt bei den Bürger/innen für Ravensburg einen Grundkonsens, einen roten Faden und dieser „gemeinschaftlichen Freiheit des Denkens“ sehen wir uns alle verpflichtet.

Wir treten für mehr Transparenz und Ehrlichkeit in der Kommunalpolitik von Ravensburg ein.

Wir vertreten nicht einseitig die Interessen bestimmter Gruppen, wir kümmern uns um die Belange aller Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch derer , die von der Verwaltung und der Mehrheit im GR oft alleine gelassen sind.

Zuerst wollen wir mehr Freundlichkeit anstatt nur Höflichkeit. Wir wollen, dass die Stadtverwaltung mit allen Menschen äußerst freundlich und zuvorkommend umgeht und allen Bürgerinnen und Bürgern mit großem Respekt als Dienstleister zur Seite steht. Wir akzeptieren die Gesetze als notwendige Spielregeln, ohne die eine Gesellschaft nicht auskommt. Innerhalb des Spielraumes der Regeln und Gesetze erwarten wir jedoch größtes Entgegenkommen und Wohlwollen, allen Bürgerinnen und Bürgern gegenüber. Lieber weniger Überwachung  als mehr.

 

Unser Ziel ist die aktive Bürgergesellschaft.

 

Die Bürger/innen  müssen mehr Verantwortung übernehmen. Die Parteien und ihre Politiker müssen dagegen Macht abgeben. Dringend notwendig ist eine ideologische Abrüstung. Wer nicht mehr vorhandene Gegensätze immer weiter künstlich aufbläst, gefährdet seine Glaubwürdigkeit bei den Menschen. Die Bürgerbeteiligung neuer Art erschöpft sich nicht mehr nur in einer Abstimmungs- und Unterschriftendemokratie, sondern besteht in gelebter Verantwortung für das Gemeinwesen.

 

Wir kämpfen dafür, dass die Meinung der Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig gehört werden und deren Interessen in die Entscheidungen miteinbezogen werden.

Manche meinen, es gäbe in RV schon zuviel Bürgerbeteiligung. Wir meinen: es gibt davon immer noch zuwenig!

 

Unverzichtbare Voraussetzung für bürgerschaftliches Engagement und für Partnerschaft ist der Wille zur Transparenz aller Sachverhalte und Entscheidungsprozesse auf der politischen Ebene und bei der Verwaltung. Die Konsequenz wird ein Verzicht auf Macht und Herrschaftswissen sein.

 

Ein Beispiel:

Sparen ist angesagt, auch in Ravensburg. Wie sollen die Bürger/die Bürgerinnen (die Betroffenen) ein Kostenbewusstsein entwickeln, wenn sie den Haushalt der Stadt nicht kennen und verstehen?

Wir treten dafür ein, die Schulden der Stadt zu reduzieren, weil unsere Kinder und Enkel unsere Schulden bezahlen müssen. Wir setzen uns für kleine bürgernahe Lösungen ein.

In einer Bürgerversammlung - vor der Entscheidung im GR - muss der OB den Bürger/innen die wichtigsten Sparmassnahmen erläutern.

In Zukunft muss der Dialog zwischen Gemeinderat - Verwaltung und den Bürger-/innen ausgeweitet werden. Wir müssen deren Sachverstand stärker miteinbeziehen!

Das Projekt Lokale Agenda zeigt, dass dies gut funktioniert. Die aktive Bürgergesellschaft entwickelt sich von unten her, sie kann nicht verordnet werden.

Die Lebenserfahrungen der wachsenden Gruppe älterer Menschen (60 +) sind ein unverzichtbarer Teil einer Bürgergesellschaft und in geeigneter Art und Weise einzubinden.

Das Miteinander der Generationen ist uns wichtig.

Wir sind sicher, sie haben sich viel zu sagen und können sich gut ergänzen. Wir stehen hinter der Freiheit der Jugend, wollen aber nicht, dass die Stadt die ganze Nacht über  verlärmt  und verdreckt wird.

 

Wohnraum

Wohnen in Ravensburg ist teuer, Wohnraum knapp. Andererseits stehen viele Wohnungen und Häuser leer. Neue Wohngebiete ohne Busanbindung (z. B. Büchel) kommen für uns nicht in Frage. Jede weitere Versiegelung schadet dem Stadtklima. Wir brauchen intelligente neue Lösungen, um den vorhandenen nicht genutzten Wohnraum zu aktivieren. Wir brauchen wieder mehr Wohnungen für Menschen mit kleinerem Geldbeutel.

 

 

Freizeit, Sport, Kultur

Die spärlicher werdenden Mittel für Kultur und Sport müssen so gebündelt werden, dass gezielt Angebote entstehen, die so sind, dass sie die Bürgerinnen und Bürger auch ansprechen und dass sie von vielen auch angenommen werden.

Die Veranstaltungen in den öffentlichem Gebäuden dürfen nicht nur  allein  nach profitablen Gesichtspunkten  ausgesucht werden. Ein gewisses Niveau sollte gehalten werden.

Wir meinen: die Zahl der Events in der Altstadt darf nicht weiter zunehmen.

Weniger wäre mehr.

 

Verkehr, Lebensqualität und Grün in der Stadt

 

Wichtig ist uns der Erhalt des historischen Stadtbildes. Es macht in besonderer Weise den Reiz und die Anziehungskraft von Ravensburg aus. Das noch vorhandene spärliche Grün der Innenstadt muss bewahrt und erweitert werden. Dabei muss der Erhalt und die Förderung von begrünten Plätzen mit Aufenthaltsqualität Vorrang haben vor der Tendenz, immer neue Flächen zuzubauen. Die wenigen verbliebenen Frischluftschneisen dürfen nicht kurzfristigen, wirtschaftlichen Interessen geopfert werden. Konsequente Maßnahmen gegen jeglichen unnötigen Verkehr sind notwendig. Der Luftreinhalteplan ist überfällig.

Die Altstadt muss ab 20 Uhr für jeglichen Verkehr bis 6 Uhr gesperrt werden (außer  für  Anlieger). Voraussetzung: Das Parkhaus Gänsbühl muss nachts geöffnet sein.

Der Bau des Molldietetunnels muss auf Bundesebene vorangetrieben werden, sonst erstickt die Stadt in absehbarer Zeit am Verkehr.

Um den Ziel- und Quellverkehr zu minimieren, sollte die Stadt Initiativen für Carsharing unbedingt  unterstützen.

Beim Mobilfunk setzen wir uns für eine Versorgung mit einer möglichst geringen Strahlenbelastung ein.

 

Den örtlichen Handel stärken

 

Durch den vermehrten Einkauf im Internet sind auf mittelfristige Sicht viele wertvolle, inhabergeführte Geschäfte in Ravensburg in ihrer Existenz bedroht. Das würde bedeuten: Verlust von Arbeitsplätzen, Verlust von Ausbildungsplätzen und fehlende Gewerbesteuer für die Stadt. Auch besteht die Gefahr, dass einzelne Straßen durch leer stehende Geschäftsräume veröden und ein für die Stadt lebenswichtiges Ambiente verloren geht. Das Bewusstsein für diese Entwicklung muss von der Stadt gestärkt werden.

 

 

Schulpolitik und Familienfreundlichkeit

 

Wir sind für neue Entwicklungen im Bereich der Schulpolitik offen. Die Öffentlichkeit muss aber im Vorfeld geplanter Änderungen rechtzeitig und umfassend informiert werden und die Bürger müssen eine echte Chance haben, sich einzubringen.

Im Grundschulbereich unterstützen wir den uneingeschränkten Erhalt und den Ausbau der erfolgreichen flexiblen und freiwilligen Hortbetreuung, damit in Teilzeit arbeitende Mütter und Väter echte Wahlfreiheit haben und nicht gezwungen sind, ihr Kind an eine Ganztagsgrundschule mit ihren starren Vorgaben zu geben. Der Gemeinderatsbeschluss vom 24.3.2014 gefährdet aus unserer Sicht durch seine Vorgaben mittel- und langfristig den Erhalt von Halbtagsgrundschulen.

Kinder, insbesondere im Grundschulalter, brauchen über Wissensvermittlung hinaus auf vielfältige Weise eine Förderung (musisch, kulturell, ethisch u.a.). Das kann die Familie in der Regel besser leisten als die Schule.

 

Familienfreundlichkeit sollte nicht nur in Wahlprospekten stehen. Sie muss auch bei konkreten politischen Entscheidungen bewiesen werden.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass Ravensburg wieder ein G9-Gymnasium bekommt. Durch G9 bekommt man ein Jahr Kindheit geschenkt.

  

In allen Bereichen ist auf Barrierefreiheit, auf gute Begehbarkeit für Eltern mit Kinderwagen, für Behinderte mit Rollstühlen, auf Behindertengerechtigkeit und Sicherheit für Sehbehinderte zu achten.

 

Ortschaften

 

Die Teilorte müssen unbedingt ihre Freiheit behalten und sich möglichst selbst verwalten, mit eigener Feuerwehr, Bauhof und Ortsvorsteher/innen in Vollzeit.

Sobald es die Finanzlage erlaubt, muss das grossartige Projekt "Weissenau 2010" zügig angegangen werden.

  

Wir sind schon oft „das Zünglein an der Waage“ gewesen und haben wichtige Entscheidungen herbeigeführt. Wir vier Stadträte der BfR haben keine Macht, aber wir haben die" Macht", mit anderen zusammen eine Mehrheit zu erreichen. Da wir keine Partei sind und daher auch nicht parteipolitisch gebunden sind, haben wir die Möglichkeit, uns immer mit denen zusammenzuschließen, die unserer Auffassung der Dinge am nächsten sind.