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Besucher seit dem 15.03.2009
8286 Besucher bis 14.03.2009

 

Seit 30. Januar 2012 ist Berthold Traub als Nachfolger von Hedi Weiler-Kiderlen im Stadtrat.

 

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 Siegfried Scharpf
Fraktionsvorsitzender Bürger/Innen für Ravensburg
Haushaltsrede 2010
Ravensburg, den 08.02.2010


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Sehr geehrte Anwesende,


ich hoffe in 7 Minuten durch zu sein. Wenn sie dann nicht applaudieren, können wir Zeit einsparen.
Selten ist es so schwer gefallen, eine Rede zum Haushalt zu halten.
120 Seiten Stoffsammlung hatte mein Konzept. Mein Problem lag darin, dass ich nicht Pharisäerhaft eine Rede gegen den geplanten Städtischen Haushalt halten möchte, wenn ich zu Hause bei meiner Familie ziemlich das Gleiche mache wie der vorliegende Haushaltsplan. Überall wird alles teurer, die Kinder kosten immer mehr Geld, die Verpflichtungen wachsen und die Einnahmen werden immer weniger. Die Gemeinden fürchten den Finanz-Kollaps, schreibt der deutsche Städtetag. Ein Staatsbankrott ist noch nicht ausgeschlossen, Zitat Olaf Henkel BDI. Verdi streikt fier 5 % mehr, damit die Menschen ihren Zahlungen nachkommen können, der Haushalt könnte diese 5 % nicht stemmen. Also wurstelt die Stadt so weiter wie bisher und hofft auf bessere Jahre. Wenn der Staatsbankrott dann eintrifft, geht es wenigstens allen gleich. Aus meiner Sicht müsste man jetzt ein Jahr lang alles anhalten außer den Arbeitsplätzen.Ein Jahr ohne Alles würden wir durchstehen! Damit wären wir in ganz Europa auf einen Schlag berühmt und können an allen Talksshows teilnehmen! Auch nach langem Zusammenzählen bin ich nicht in der Lage gewesen, herauszubringen wie hoch die Schulden der Stadt mit allem zusammen 2010 sind. Sie liegen zwischen 70 und 100 Millionen Euro.


Die Stadt hat sich, wie ich auch zu viele Aufgaben aufgeladen. An allen Ecken und Enden brennt es, wir sollen und müssen alles reparieren. Viele Familien brechen auseinander, mehrere Kinder kann sich niemand mehr leisten. Weil wir immer mehr Discounter in die Stadt gelassen haben, sind die meisten Familienbetriebe eingegangen.Bildung statt Bindung, Bildung wird immer überfordernder, die Jugend ertränkt sich teilweise in Alkohol, den sie von den Discountern immer billiger und anonymer bekommt Bei vielen hat man den Eindruck, dass sie statt Nachtruhe Randale wollen. Wir haben der Wirtschaft eine Macht abgegeben, die uns jetzt zumindest psychisch umbringt. Geld ist alles, Leben und Sterben zu lernen ist sehr schwierig geworden. Immer mehr sozial „Auffällige" müssen mit großem Kostenaufwand betreut werden. Alle sind wir verzweckt worden und sollen leben wie Maschinen. Die Vesperkirche bräuchten wir inzwischen das ganze Jahr über! Die CDU sagt: Sparen und Investieren. Die Grünen: Gemeinsinn statt Privilegien. Die freien Wähler: Weniger Geld ausgeben, SPD: Ansprüche müssen sinken, die BFR sagt: Sozialverträglich sparen und die FDP: Ausgaben generell senken.


Rainer Barzel meinte: „Kein Vorwurf:, Sie haben das Bessere gewollt, das Schlechtere erreicht und das Gute vertan." Politiker haben inzwischen den Beliebtheitsgrad von Gebrauchtwagenhändlern! Wir Politiker haben aus der Stadt einen recht anonymen Großbetrieb gemacht, mit dem wir unsere Bürger mit Stelleneinsparungen, Steuererhöhungen, Abgabenerhöhungen, Gebührenerhöhungen, Radarfallen und Politessen bedrohen. Kein Wir —Gefühl, aber 1 Million für Einrichtungen, damit die Mütter ihre Kinder unter 3 Jahren abgeben, um arbeiten gehen zu können. Was für ein Wahnsinn! Warum haben wir im ganzen Schussental keinen einzigen Hospizplatz, nur die Friedhofsgebühren werden erhöht! Bald können wir uns das Leben, das Kinder haben, das Krank sein und das Sterben nicht mehr leisten. Aber wir brauchen eine B30 Süd, ein Kunst Museum, einen Sprungturm im Flappach, einen Eschersteg und immer noch teurere Sanierungen.  Wir leben auf Kosten kommender Generationen.

Das betrifft den Umgang mit den natürlichen Ressourcen, aber auch die Verschuldung. Die komplette Bevölkerung mit einem Netz aus technischen Strahlen zu überziehen, ist dumm und verantwortungslos. Jeder weiß in seinem stillen Kämmerlein, dass diese Strahlungen auf Dauer jeden schädigen werden! Jetzt müssen wir umkehren, jetzt können wir es noch, jetzt würden die Bürgerinnen und Bürger mitmachen. Wir müssen jetzt ehrlich sein. Nicht die Kosten auf die Bürger abwälzen, sondern Kosten einsparen und vermeiden. Keine Prestigeprojekte, teuren Straßen und Plätze, keine Kostenrechnung gegen die Bürger. Wir alle hier im Saal sind Diener der Bürger und nicht Selbstverwirklicher. Die Gewalt und der Alkoholkonsum bei Jugendlichen rühren aus mangelnder Bindung, Perspektivlosigkeit und Ohnmacht. Wir aber glauben, dass nach sieben fetten Jahren, sieben noch fettere Jahre kommen werden. Jesus sagte in diesem Zusammenhang: Ihr seid wie blinde Führer, die ihr die Mücken aussiebt, das Kamel aber verschluckt.


Zum Schluss möchte ich dieses Gremium noch etwas entlasten. In absehbarer Zeit haben wir einen Neuen Oberbürgermeister und zwei neue erste und zweite Bürgermeister, dazu einen neuen Kämmerer. Alle Nachfolger werden behaupten, dass sie alles besser machen würden und wesentlich intelligenter sein werden wie Ihre Vorgänger. Für 74 Millionen Euro ist die Darstellung eines Schweizer Künstlers „eines einfachen Mannes" als Skulptur verkauft worden. Solche Figuren müsste die Stadt Ravensburg doch massenhaft auftreiben können! Oder wir machen aus der ganzen Stadt eine Bank, da herrscht auch geistfreier Raum. Die Deutsche Bank hat mitten in der Krise 5 Milliarden Euro Gewinn gemacht, wobei ich mich frage, wo dieses Geld hergekommen ist und wer dafür gearbeitet hat.Bis zu diesen Lösungen des Problems wird die absolute Mehrheit meiner Fraktion den Haushalt 2010 ablehnen.Vielen Dank für Ihre wertvolle Zeit

Siegfried Scharpf Fraktionsvorsitzender

 

Bürger/innen für Ravensburg

Nicht ohne uns...

 

Wenn Sie mit uns in Kontakt treten wollen, Anregungen oder Wünsche etc. haben, dann senden Sie uns doch bitte eine email an  bfr-rv@web.de

Übrigens: dieser Internetauftritt ist tatsächlich "selbstgestrickt", insbesondere ohne Ihre Steuergelder (Stichwort: Wahlkampfkostenerstattung der Parteien) zustande gekommen.


                              Vier Sitze für die BfR!

 

BfR- Ergebnis der Kommunalwahl:

 Nr         Name                             Stimmen
 501      Scharpf, Siegfried            8361
 502      Krauss, Wilfried                4841
 503      Weiler-Kiderlen, Hedi      5213
 509      Schwendinger, Dieter      2906

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504       Traub, Berthold                2386   
   

529       Dr. Lessing, Peter          2069   
      

521        Müller, Markus               2014   
      

505       Hutterer, Jürgen             1786   
      
533       Müller, Manfred              1753   
     

508       Biedermann, Andrea    1649   

506       Jäger, Alexander           1641   
     
507       Mozer, Erwin                  1639   
 
519       Neusch, Harald              1293   
    

516      Wagner, Johannes         1138  
      

527     John-Emele,

            Rosemarie                       1125   
    

530      Rieger, Martin                 1062   
      

523      Weiß, Georg                   1034   
      

514      Glaser, Ingeburg             1013   
      

511     Heyler, Petra                      935   

.........
    
Wir haben 12,20 % der Stimmen und damit einen Sitz dazu gewonnen! Lediglich 0,2 % mehr Stimmen hätten  5 Sitze bedeutet.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!


 

Liste für die Gemeinderatswahl am 07. Juni 2009

                                     Wählen ist wichtig!

Am Ende dieser Seite finden Sie neue Anträge etc. an die Stadtverwaltung, Zeitungsberichte, Leserbriefe etc. bezüglich der Kommunalwahl 2004 und 2009 und nochmals unsere E-Mail-Anschrift: bfr-rv (a) web.de

 Damit fing alles an:

Wir haben im Juni 2004 auf Anhieb drei Sitze im Gemeinderat erobert. Siegfried Scharpf, Wilfried Krauss und Hedi Weiler-Kiderlen haben uns dort seit 2004 vertreten. Vielen Dank an alle unsere Wählerinnen und Wähler  und an alle unsere Listenmitglieder, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.

 

Bürger/innen für Ravensburg

 

9 Frauen und 24 Männer haben sich am 31. März 2004 in Ravensburg erstmals entschlossen, die Möglichkeit wahrzunehmen, die das baden-württembergische Kommunalwahlgesetz bietet:

Wir kandidieren in unserer Stadt auf einer Liste als Bürgerinnen und Bürger, die keiner Partei angehören.

Was wollen wir? Wir wollen alle etwas für Ihre (unsere) Stadt tun!

Wir wollen, wenn man so will, von der Tribüne auf das Spielfeld der Kommunalpolitik.

Wir machen keinen Wahlkampf gegen eine Partei oder Gruppierung.

Wir sind Mitbewerber, die unsere Lebens- und Berufserfahrung, unseren Sachverstand in den politischen Prozess einbringen wollen.

In der Demokratie gibt es kein Monopol auf Macht und gute Ideen!

Auch wir wollen das Beste für unsere Stadt und die Menschen, die in ihr leben.In der Stadt, auch in Ravensburg, erleben die Bürgerinnen und Bürger täglich und unmittelbar die Grundlagen der demokratischen Verfassung unseres Staates.

Die Städte gelten zu Recht als Keimzelle und Schule der Demokratie.

Dieser Umstand verpflichtet die Stadtpolitik zu einem Höchstmass an Bürgerorientierung.

Demokratie und Bürgernähe sind die Voraussetzungen für Teilnahme und Integration. Bei der Gestaltung und Wahrnehmung der städtischen Aufgaben kann die Stadt nicht einem Einzelinteresse verpflichtet sein.

Sie muss vielmehr im Sinne einer ganzheitlichen Verantwortung Zielkonflikte auflösen und widerstreitende Interessen ausgleichen.

Nur so kann ein möglichst grosser sozialer, ökonomischer und ökologischer Nutzen für alle Bürgerinnen und Bürger erzielt werden.

Insbesondere liegen uns folgende Punkte am Herzen:

Bürgerbeteiligung und Engagement stärken.

Verwaltung bürgernah gestalten.

In der Sozialpolitik muss die Stadt die Verantwortung für die persönlichen sozialen Dienste übernehmen.

Die Stadt muss ein leistungsfähiges Bildungsangebot und Chancengleichheit sicherstellen.

Die Stadt hat einen gestalterischen Auftrag in der Kulturpolitik.

Die Stadt muss die Freizeit- und Sportentwicklung fördern.

Die Stadt muss für Sicherheit sorgen.

Die Stadt muss den kommunalen Umweltschutz weiter stärken und die ökologische Modernisierung voranbringen.

Die Stadt muss Mobilität stadtverträglich sichern.

Die Stadt muss eine nachhaltige Stadtentwicklung stärken.

Die Stadt muss die Integration der örtlichen Gesellschaft fördern.

Die Stadt muss unterschiedliche Lebensbereiche ausgleichen und abstimmen.

Die Stadt muss Ausgrenzung verhindern und Zusammenleben gestalten.

Die Stadt muss den Verbund von Wirtschaft und Stadtpolitik stärken.

Die Stadt muss die Standortqualitäten steigern und Arbeit fördern.

Die Frauen und Männer der Liste BfR (Bürger/innen für Ravensburg) wollen deutlich machen, dass im Rathaus die Interessen der Menschen unserer Stadt im Vordergrund stehen und nicht die der Akteure in Stadtpolitik und Verwaltung!

 

Rathaus

Hinschauen, auf wessen Kosten im Rathaus gespart wird, Aufpassen, dass es nicht auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger geschieht. Bevor Sparentscheidungen gefällt werden, die Betroffenen vorher hören! Unsere Forderung: öffentliche Bürgerversammlungen, in der die Sparvorschlage vorgestellt und erläutert werden. Die Betroffenen müssen zu Wort kommen und gehört werden. Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich in die Planung der Einnahmen und Ausgaben der Stadt einbringen können. Nur dann können eventuelle, härtere Einsparungen besser verstanden und mitgetragen werden.

 

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich vor:

1. Siegfried Scharpf

 

 

 

 

Bezirkschornsteinfegermeister,   geb. am 23.11.1955 in Bad Wurzach

verheiratet, 10 Kinder (7 im Haus) 3 Enkel, ein Ofengeschäft (Ofen Scharpf) 

Meine Frau ist Irene Scharpf, Ärztin für Allgemeinmedizin, Homöopathie und Naturheilverfahren

Meine Kinder sind: Sebastian 27 Jahre gelernter Ofenbauer, Schornsteinfegermeister, Technischer Leiter für Piazettaöfen in Deutschland.

Max, verheiratet 26 Jahre, Schornsteinfegermeister in meinem Betrieb, ein Kind: Thea.

Franz, 22 Jahre, verheiratet, dieses Jahr Schornsteinfegermeister, in Ausbildung zum Heizungs-Sanitärmonteur. 2 Kinder: Livius und Lilith.

Georg, 21 Jahre, Berufsakademie Ravensburg, Handel-und Betriebsmanagement.

Karle, 20 Jahre, Abiturient am Spohngymnasium, ab Herbst Berufsakademie Messe- und Event-Management.

Joseph, 18 Jahre, Spohngymnasium, Trommler bei den diesjährigen Landsknechten.

Maria, 18 Jahre, Auszubildende als Arzthelferin in der Praxis meiner Frau.

Bene, 17 Jahre, Auszubildender Heizungs-Sanitär.

Magdalena, 15 Jahre, dieses Jahr Mittlere Reife an der Realschule Ravensburg, danach Gymnasium.

Gottfried, 11 Jahre, Realschule Ravensburg.

Ich selbst war fast 20 Jahre bei der freiwilligen Feuerwehr Ravensburg und habe so ziemlich alle Triathlone in Ravensburg, viele Marathons und Bergläufe in der Gegend mitgemacht. Seit mehreren Jahren nehme ich regelmäßig am Marathon Berlin (2007 mit 8 eigenen Kindern!) teil.

Stadtrat war ich von 1983 – 1993 und von 2004 bis heute. 1986 kandidierte ich als Fraktionsvorsitzender Stadtrat der Unabhängigen Liste für Bürgerbeteiligung und Umweltschutz für das Amt des Oberbürgermeisters. Vielleicht versuche ich das noch einmal!

Mitgeholfen habe ich bei dem Aufbau der ÖDP mit Landtags -und Bundestags -kandidaturen

und der Partei „Neues Bewusstsein“, ebenfalls mit einer gescheiterten Bundestags-Kandidatur. Ich habe in der Programmkommission beider Parteien mitgearbeitet. Unser Sohn Sebastian ist Kreistagsmitglied der ÖDP für den Kreis Ravensburg und Max möchte Gemeinderat in Vogt werden. Angefangen habe ich mit 18 Jahren im Vorstand der Jungen Union wo ich es aber nicht zu lange aushielt.

Zur Zeit bin ich Elternbeirat in der Abschlussklasse an der Realschule Ravensburg. Der tollste Lehrer den ich dort kannengelernt habe, und der meine Tochter zu einer guten Schülerin gemacht hat, ist Herr Marcus Steiniger, der jetzt für Eschach auf unserer Liste kandidiert.

Vom Glauben her bin ich Mitglied der Geistesschule „Lectorium Rosicrucianum“, der Internationalen Schule des Goldenen Rosenkreuzes; es geht darum, dass ich glaube, dass jeder Mensch in sich etwas Heiliges trägt, das er zu Ungunsten des Ego und des Ichs wachsen lassen kann. Meine allerfesteste Überzeugung ist, dass die Menschen zu Lebzeiten in sich ein Vehikel bauen müssen, das aus dem  Heiligen Geist entstanden ist. Das einzige Mittel hierfür ist meines Erachtens das Verzeihen und Vergeben. Dies ist nur möglich wenn man in seinen Gegnern auch das Heilige erkennen kann. Wenn man in der Politik mitmischt, ist dies sicher nicht sehr einfach, aber eine sehr gute Trainingsmöglichkeit. Da wird man täglich auf die Probe gestellt. Fast immer siegt in mir das Ich und das Ego, aber ich kann immer öfter darüber lachen! Als Armutszeugnis habe ich diese Woche empfunden, dass Ministerpräsident Öttinger in der Todesanzeige für die Opfer vom Amoklauf in Winnenden den Täter nicht mit aufgeführt hat. Nach dem Tod muss die Feindschaft enden. (Manfred Rommel OB Stuttgart) Täter und Opfer gehören immer gemeinsam bemitleidet!

 

Bundespolitisch bin ich für das bedingungslose Grundeinkommen und die Abschaffung der Besteuerung der Löhne. Für den Ausgleich müssen Energie und Rohstoffe besteuert werden. Wir brauchen keine großen Fabriken, sondern Arbeit vor Ort wo Menschen die Dinge bauen und reparieren können. Dezentralisierung ist die bedeutendste Aufgabe unseres Staates.

Was ich gar nicht aushalte ist die „ pauschale staatliche Verhaltenssteuerung“.

Landespolitisch muss sich das Schulsystem ändern. Diese unheilvolle Selektion unserer Kinder ist eine Schande.

Stadtrat möchte ich bleiben, damit ich im Rathaus darauf aufpassen kann, dass man mit allen Menschen anständig umgeht. Auch mit denen, die es manchmal nicht verdienen! Niemand der nicht funktioniert, darf ausgegrenzt werden. Wer in Not ist, muss trotzdem wie ein König behandelt werden!

Alle Abgaben, die von der Bevölkerung zu bezahlen sind, müssen äußerst gering gehalten werden: egal ob Busfahren, Parken, Strafzettel, Radarfallen, Baugenehmigungsgebühren, Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Müll, Grundsteuer, Mieten, Kindergärten, Bäder, Sporteinrichtungen, Kultur oder Mieten für öffentliche Gebäude.

 

Die Menschen haben ein Recht auf Ruhe und Frieden.

 

Kunst und Kulturtempel sind nur zu finanzieren, wenn die Bürger/innen in ihrer Mehrheit dies auch wollen und mittragen.

Die Bürger/innen müssen bei allen größeren Entscheidungen nach Zufall ausgesucht werden und zu ihren Absichten befragt werden. Bürgergutachten sind einzuholen. Prestigeprojekte sind hinten anzustellen.

Bildung, Sport und Kultur sind lebenswichtig und müssen ohne Schwellenangst auf Augenhöhe allen Bürger/innen der Stadt zur Verfügung stehen. Ein echter Segen für Ravensburg sind die vielen und vielfältigen Schulangebote, sowie die Berufsakademie. Viele tausend junge Menschen leben so in unserer alten Stadt und machen sie wieder jung. Darauf  müssen wir stolz sein! Der Flächenverbrauch für Straßen und Industrie ist noch viel zu hoch. Ich habe große Bedenken wegen dem Industriegebiet Erlen, in dem 50 Hektar gute landwirtschaftliche Fläche umgestaltet  werden soll. Für den entstehenden Verkehr haben wir gar keine Infrastruktur. Alles in der Stadt zu bauen ist auch nicht gut. Wir brauchen die grünen Lungen in der Stadt und müssen auch für Gewerbe, Wohnen und Bauplätze ausweisen. Da muss man von Fall zu Fall ganz genau hinschauen und entscheiden. Nun zu unseren Kindern und deren Betreuung: Die öffentliche Hand zahlt für die Betreuung eines Kleinkindes monatlich 1500€. Dieses Geld muss den Eltern ausbezahlt werden. Diese können dann entscheiden ob sie arbeiten gehen wollen und das Geld dann an die Betreuung zahlen oder lieber zu Hause bleiben und ihre Kinder selbst erziehen.

Frauenrechte, Kinderrechte, Seniorenrechte und Immigrantenrechte müssen von jedermann von ganzem Herzen eingehalten werden. Jeder Mensch ist so zu behandeln, wie man in der gleichen Situation behandelt werden möchte.

Der öffentliche Nahverkehr muss kostenlos werden, damit dieser furchtbare Autoverkehr eingedämmt werden kann. Parkplätze und Parkhäuser haben wir um die Stadt herum genug. Die Aufenthaltsqualität und die Nachtruhe sind dramatisch zu verbessern, inhabergeführte Geschäfte sind zu unterstützen, genauso wie das Ehrenamt in den Vereinen. Gebäudesanierungen und Energieeinsparungen sind so durchzuführen, dass Mieter hinterher die Mieten auch noch bezahlen können. Alternatives Wohnen, Fahrradwege und Zweiradparkplätze würden von einer Großzügigkeit der Stadt zeugen.

Zur Ökologie zähle ich nicht nur, dass man Gene nicht manipuliert und giftfreien Anbau betreibt, sondern auch, dass man sämtliche Funkstrahlen auf ein Minimum reduziert. Strahlung macht vielleicht nicht wissenschaftlich nachweisbar krank, sie schwächt jedoch das Nerven-und Gedankensystem so, dass jeder auf seine Art krank wird, und dass das sehr feinsinnige Denken bis hin zum Erkennen des Göttlichen nicht mehr oder kaum mehr möglich ist. Wenn sich jemand etwas nicht mehr vorstellen kann, dann erkennt er auch keinen Mangel daran! Daher freue ich mich ganz besonders darüber, dass auf unserer Liste der Mitbegründer der „Bürgerinitiative für einen verantwortungsvollen und gesundheitsbewussten Umgang mit Mobilfunk“ Olaf Datz mitmacht!

Wenn wir alle anständig miteinander umgehen, bekommen wir eine saubere und sichere Stadt. Dreck machen, Gewalt anwenden, lärmen und zu viel trinken tun nur unzufriedene und sich falsch behandelt fühlende Menschen. Wer sich wohl fühlt, handelt auch verantwortlich. Verantwortlich Handelnde brauchen weniger Gesetze und Verordnungen. Wir müssen bei uns selbst und unseren Kindern damit anfangen. Dafür ist viel Freiraum und Verständnis notwendig oder anders gesagt, Verzeihen und Vergeben. Unsere Politik ist im Moment alttestamentarisch: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Das ist der Grund für alle Missstände!

 

Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Feindesliebe, immer in Verbindung mit Vergebung stehen im Neuen Testament. Das würde funktionieren! Solange wir das nicht leben, brauchen wir einen starken Staat und müssen leben wie Batteriehühner. Jeder kann selbst entscheiden ob er mithelfen will, dies zu ändern. Wenn wir das schaffen, brauchen Sie mich mit Sicherheit nicht in den Stadtrat wählen. Dann würde ich meine Freizeit mit meiner Familie verbringen, spazieren gehen, gut essen und gut schlafen.

Mit freundlichen Grüßen 

Siegfried Scharpf

 

2. Wilfried Krauss

 

 

Oberstudienrat

Berlinerstrasse 36, 88212 Ravensburg

Tel. 0751-23120, Fax: 0751-13087

email: Krauss.Wilfried (a) t-online.de

geb. am 05.05.1946 in Ravensburg, kath.

verheiratet mit Bärbel Krauss, Reallehrerin am Bildungszentrum St. Konrad

Ich unterrichte seit 1972 Geschichte, Gemeinschaftskunde und Geographie am Welfengymnasium Ravensburg.

Seit 29 Jahren Stadtrat, 10 Jahre im Kreisrat

Mitglied im Ältestenrat, Technischen Ausschuss,  Agenda-Beirat, Konzerthausausschuss, Kultuforum, Museumsausschuss, Werksausschuss

Mitglied im Musikverein St. Christina

Gründungsmitglied der Gruppe RV von amnesty international

Motiv: Würde gerne noch ein paar Jahre etwas für die Menschen meiner Heimatstadt tun, denn Perikles (ca. 500 v. Chr. - 429 v. Chr.) hatte recht, als er sagte:

Wer an den Dingen seiner Stadt keinen Anteil nimmt, ist nicht ein guter Bürger, sondern ein schlechter.

Interessen:

Alle Gebiete der Stadtpolitik, insbesondere Soziales, Kultur und Bildungswesen, Lokale Agenda, Jugend.

Ziel: Die aktive Bürgergesellschaft. Dieses Konzept mutet den Bürgern einiges zu:

Sie müssen mehr Verantwortung übernehmen. Die Parteien und ihre Politiker müssen dagegen Macht abgeben. Dringend notwendig ist eine ideologische Abrüstung. Wer nicht mehr vorhandene Gegensätze immer weiter künstlich aufbläst, gefährdet seine Glaubwürdigkeit bei den Menschen. Die Bürgerbeteiligung neuer Art erschöpft sich nicht mehr nur in einer Abstimmungs- und Unterschriftendemokratie, sondern besteht in gelebter Verantwortung für das Gemeinwesen.

Unverzichtbare Voraussetzung für bürgerschaftliches Engagement und für Partnerschaft ist der Wille zur Transparenz aller Sachverhalte und Entscheidungsprozesse auf der politischen Ebene und bei der Verwaltung (siehe z. B. mein Antrag, den städtischen Haushalt in das Internet zu stellen).

Die Konsequenz wird ein Verzicht auf Macht und Herrschaftswissen sein.

Sparen ist angesagt, auch in Ravensburg. Wie sollen die Bürger/die Bürgerinnen (die Betroffenen) ein Kostenbewusstsein entwickeln, wenn sie den Haushalt der Stadt nicht kennen und verstehen?

In Zukunft muss der Dialog zwischen Gemeinderat - Verwaltung und den BürgerInnen ausgeweitet werden. Wir müssen deren Sachverstand stärker miteinbeziehen! Das Projekt Lokale Agenda zeigt, dass dies gut funktioniert. Die aktive Bürgergesellschaft entwickelt sich von unten her, sie kann nicht verordnet werden.

Kommunalpolitik in Ravensburg hat die Aufgabe, diese Entwicklung zu unterstützen und Freiraum zu geben.

Für dieses Ziel werde ich mich nach Kräften einsetzen.

Übrigens: ich werde  mich für den Erhalt des  alten Postamts einsetzen!

P.S.: Ich bin stolz auf die Realisierung des Projekts "Stolpersteine" vor 2 Jahren, mit dem in RV an die ermordeten und vertriebenen jüdischen Mitbürger-/innen erinnert wird.

 

3.  Hedi Weiler-Kiderlen

 

 

geb. 19.07.1947 in Ravensburg, Beruf: Kauffrau

Seit 37 Jahren verheiratet, 3 Kinder, 3 Enkelkinder

Mitglied beim BUND, Musikverein St. Christina, Freundeskreis Humpisschule

5 Jahre Mitglied des Kreistages für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), davon 2 Jahre als Fraktionsvorsitzende. 1 x Landtagskandidatin für die ÖDP.

Lieblingsbeschäftigung: Märchen schreiben.

Und weil ich das so gerne mache, schenke ich Ihnen, lieber Besucher unserer Internet-Seite, zur Darlegung meines politischen Ansatzes, folgendes Märchen:

Es war einmal ein Handtäschchen. Es lag auf der Mülldeponie in Gutenfurt und jammerte vor sich hin: " Warum nur hat sie mich fortgeworfen? " , klagte es. " Bin ich nicht mehr schön genug? War sie nicht mehr zufrieden mit mir? Sie hatte mich doch immer überall hin mitgenommen! Auf jede Reise, zu jedem Besuch. Ich bin doch noch völlig in Ordnung. Ich habe doch noch kein einziges Loch! "

In der Nähe des Handtäschchens stand ein Müllmann. Er arbeitete schon sehr lange hier. Früher, als er noch jünger war, war er mit dem großen gelben Müllwagen durch die Stadt gefahren, doch als die Mülleimer immer zahlreicher wurden und er in die Jahre kam, schaffte er es einfach nicht mehr. So hatte man ihn hierher versetzt und nun wies er die großen Müllautos ein, die rückwärts in die Deponie einfuhren und dann ihren Inhalt abkippten. Im Laufe der Zeit hatte der Müllmann ein gutes Auge und vor allem ein gutes Ohr für den Müll entwickelt und so hörte er das Klagen des Handtäschchens. Er hob es auf und tröstete es. " Weißt du " , sagte er, " das ist der Gang der Dinge. Damit musst du dich abfinden. " " Ich glaube es nicht " , entrüstete sich das Handtäschchen. " Sie hätte mich doch nicht gleich wegwerfen müssen. Sie hätte mich doch auch verschenken können. Irgend jemandem, der ein Handtäschchen braucht! Und überhaupt, schau mal wie es hier aussieht! All diese weggeworfenen Dinge! Und ich mittendrin. Verbieten sollte man das. Jawohl, verbieten! " Der Müllmann lachte trocken und meinte: " Wer sollte denn das verbieten? " " Die Politiker " , maulte das Handtäschchen, " jawohl, die Politiker " , und erinnerte sich daran, wie die Dame, die es immer getragen hatte, ständig über Politiker schimpfte und fürs Leben gerne aufzählte, was diese alles verbieten sollten. " Da wären die Politiker aber schön dumm " , antwortete der Müllmann. " Weißt du, liebes Handtäschchen, wenn die Politiker verbieten würden, dass man Handtäschchen oder all das, was hier herumliegt, nicht mehr wegwerfen darf, dann hätten sie bald nichts mehr zu tun. Dann müssten sie keine Müllpolitik mehr machen. Dann wären sie schnell arbeitslos und am Ende würde sie kein Mensch mehr brauchen. " Und nach einer kurzen Pause fügte er hinzu: " Und außerdem leben wir in einem freien Land. Da darf jeder wegwerfen was er will. "

Das Handtäschchen schwieg eine Zeit lang, schepperte mit seinem Reißverschluss, legte sein feines Leder in Runzeln und meinte dann nachdenklich: " Ach so ist das. Freiheit bedeutet, dass man alles auf der Mülldeponie abgeben darf. Damit die Politiker etwas zu tun haben. " " Ja, ich glaube, so ist das " , antwortete der Müllmann und erzählte dem Handtäschchen, dass erst vorige Woche ein Politiker mit einigen Besuchern auf der Deponie gewesen sei und lautstark erklärte, dass das mit dem Müll kein Problem wäre. Dass er unter seiner Obhut bestens aufgehoben und endgültig entsorgt sei.

" So eine Lüge " , sagte das Handtäschchen.

 

4. Berthold Traub

 

 

Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter an der Hochschule Ravensburg-Weingarten

Gartenstraße 42, 88212 Ravensburg

Tel. 0751 21112

email: Berthold.Traub (a) web.de

geb. 1954 in Ravensburg,  verheiratet mit Dr. med. Doreen Traub, 3 Kinder

1. Vorsitzender der Volkshochschule Ravensburg e.V. (seit 1987)

1. Vorsitzender der Fachanwälte Ravensburg e.V.

Mitglied der Rutenfestkommission (seit 1987)

Gründungsmitglied des Kunstverein Ravensburg e.V.

Gründungsmitglied der Freunde des Theater Ravensburg e.V.

Gründungsmitglied und Stellvertretender Vorsitzender (bis 1987) der Freien Kunstschule Ravensburg e.V. (heute Trägerverein der Schule für Gestaltung)

Seit 1982 Dozent für Recht und für Fotografie bei verschiedenen Institutionen

Lehrbeauftragter an der Hochschule Ravensburg-Weingarten

In der Ausbildung für angehende Fachanwälte tätig

Seit über 20 Jahren setze ich mich für die Durchsetzung von Verbraucherrechten ein (insbesondere gegenüber unseriösen Firmen, die Leute schädigen (z.B. im Internet durch sogenannte "Abo-Fallen", "Adressbuchbetrug" - hohe Kosten ohne Gegenleistung - etc.)

Übrigens: ich bin für den Erhalt des alten Hauptpostamtes beim Bahnhof und dafür, dass bei Entscheidungen, die eine finanzielle Verpflichtung der Kommune über Jahrzehnte bedeuten, der Wille der Bürgerinnen und Bürger beachtet wird!

Früherer Leistungssportler (Tischtennis)

Persönliches Motto: Gewalt ist das Problem als dessen Lösung sie sich ausgibt.

Besondere Interessen in der Kommunalpolitik:

Familienpolitik, Bildung, Kultur, Gesundheit, Jugendarbeit

Falls Sie mehr über mich erfahren möchten: www.ra-traub.de

 

5. Jürgen Hutterer

 

 

59 Jahre, nicht verheiratet

Vorsitzender Richter am Landgericht Ravensburg

88212 Ravensburg

Nachdem ich berufsbedingt viele Jahre in Stuttgart lebte, kehrte ich vor 10 Jahren glücklicherweise in meine alte Heimat zurück und weiß sie seitdem besonders zu schätzen.
Ravensburg hat trotz aller auch hier vorhandener Probleme immer noch Märchenbuchcharakter. Es ist mir ein besonderes Anliegen, die hohe Lebensqualität, die unsere Stadt jedem bieten kann, zu erhalten.
Es ist ganz natürlich, dass es zu Spannungen kommt, wenn verschiedene Interessen und Vorstellungen aufeinandertreffen. Mitzuhelfen diese zur Zufriedenheit eines jeden zu lösen, ist dabei mein vorrangiges Ziel.

Leider haben die Probleme in der öffentlichen Sicherheit auch vor Ravensburg nicht Halt gemacht. Auch hier möchte ich darauf hinwirken, dass sich jeder in unserer Stadt, gerade auch nachts, sicher auf der Straße fühlen kann. Es soll aber auch die Freiheit jedes einzelnen, der diese nicht rücksichtslos auf Kosten anderer ausleben will, möglichst weit gehen.
Wichtig ist mir auch die Erhaltung unserer Altstadt und die Ausgestaltung des Veitsburgareals. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass dieses Areal ein attraktives Naherholungsgebiet vor allem für unsere Bürger und die Gäste der Stadt wird.

Ein weiters Anliegen ist für mich die Diskussion, was das nächtliche Alkoholverbot für Jugendliche und deren Nutzung der öffentlichen Plätze anbelangt, zu versachlichen.
 
Zu meiner Person :
Ich bin seit meiner Rückkehr nach Ravensburg am Landgericht Ravensburg tätig.
Ich war zunächst für einige Jahre stellvertretender Vorsitzender des Schwurgerichts und bin nunmehr sei einiger Zeit der Vorsitzende der großen Jugendstrafkammer.
Ich meiner Freizeit treibe ich gerne Sport und nutze das vielfältige kulturelle Angebot unserer Stadt.

Mitglied im TC Ravensburg

Hobbys: Sport, Kulturelle Veranstaltungen

Kommunalpolitische Interessen: Erhaltung der Altstadt, Stadtpolitik

 

6. Alexander Jäger

 

 

Angestellter

33 Jahre, verheiratet, drei Kinder

Flappachstrasse 32, 88212 Ravensburg

Mitglied im EV Ravensburg

Hobbys: Sport, Musik

Kommunalpolitische Interessen: Familie, Bildung, Freizeit, Sport

email: a.jaeger (a) towerstars.de

 

7. Erwin Mozer

 

 

52 Jahre, Obstbauberater, Dipl.-Ing. agr.

verheiratet, drei Kinder

Kantstr. 1/3, 88213 Ravensburg

email: e-mozer (a) versanet.de

Mitglied im Alpenverein, Bergwacht, Schwäbischer Heimatbund

Hobbys: Bergsteigen, Skifahren, Radfahren, Lesen

Kommunalpolitische Interessen: bürgernahe Politik ohne Fraktionszwang für die Kernstadt und die Teilgemeinden (in allen Bereichen); Erhalt der gewachsenen Kulturlandschaft auf der Gemarkung; Förderung von Jugend und Sport

 

8. Andrea Biedermann

 

 

geb. am 26.05.1974 in Ravensburg

nach Studium in Heidelberg zurück in die elterliche Apotheke in Ravensburg

Seit 1999 Apothekerin in der Central Apotheke am Marienplatz.

Mitglied im Tennisclub St. Christina und KJC Ravensburg.

 

9. Dieter Schwendinger

 

 

 

Geb. 01.11.1956 in Ravensburg.

Goethestraße 9, 88214 Ravensburg.

Verheiratet.

2 Söhne: Florian 20, Abiturient Welfen Gymnasium, Felix 18, Wirtschaftsgymnasium.

Beruf: Selbständiger Bäckermeister.

Bio-Bäcker aus Überzeugung seit 1979.

www.schwendinger-brot.de

 

10. Thommy Hund

 

 

geb. am 14. Oktober 1969 in Ravensburg.

Seestraße 30, 88214 Ravensburg, ledig, zusammenlebend in wilder

(und manchmal auch ruhiger) Ehe mit Michaela Gaub, Realschullehrerin.
1 Kind, Juli Hund, 2 Jahre alt, Taka Tuka Land.

Beruf: Gastronom. www.gaesselin.de . Davor: Verkaufstrainier /
Marketing Koordinator Süddeutschland, Panasonic Deutschland GmbH.

Seit 2006 Mitglied des Vorstands des Hotel- und Gaststättenverbands Ravensburg. Mitglied
des Wirtetreffs der Stadt Ravensburg. Interessen: Politik. Wirtschaft. Ordnungsamt.

Warum möchte ich Gemeinderat werden?

"... Der Gemeinderat überwacht die Gemeindeverwaltung, insbesondere die Ausführung seiner Beschlüsse, in dem er  Informationen einholt oder Anfragen stellt." ... (Wikipedia)

Ich bin der Meinung, dass gerade das in der Vergangenheit viel zu selten in Ravensburg der
Fall war (Stichwort Veitsburg-Areal, Verkehrspolitik, Börsenspekulationen mit städtischem Kapital, Mobilfunkmasten).

Als bürgernaher Vertreter des Volkes möchte ich eben gerade diesen (Bürger-) Stimmen

ein (städtisches) Gehör  verschaffen. Von einer bürgernahen Verwaltung sind wir - auch aus eigenen Erfahrungen heraus - meilenweit entfernt.


11. Petra Heyler

 

 

42, Jahre, Sozialpädagogin M.A.

ledig

Federburgstr. 15, 88214 Ravensburg

Hobbys: Tanz, Skifahren, Reisen, Literatur

Kommunalpolitische Interessen:

Jugendpolitik, Bildungspolitik, Kultur

email: pheyler (a) aol.com

 

12. Alfons Grimm

 

 

Staatlich geprüfter Maschinenbautechniker / staatlich geprüfter Techniker für Betriebswissenschaften

Verheiratet, 3 Kinder

Wohnhaft seit 1967 in Ravensburg

Selbstständig: Geschäftsführer Techn. Büro Grimm GmbH

Bisheriges Engagement in Ravensburg:

Kirchengemeinderat der Liebfrauen - Gemeinde und Mitglied des Sozialausschusses.

20 Jahre Vorsitzender des Veranstaltungsausschusses der Liebfrauengemeinde Ravensburg

Seit 1985 Mitglied der Pax Christi Gruppe Ravensburg

Kommunalpolitische Interessen: Soziales, Friedensarbeit

 

13. Waltraud Breidenstein  

48 Jahre, Physiotherapeutin

verheiratet

St. Christina 19, 88212 Ravensburg

Ich möchte mich verstärkt für einen reduzierten Umgang mit Mobilfunk und verantwortungsvolleren Handygebrauch unter Schülern einsetzen, außerdem möchte ich nicht in ein paar Jahren Milch aus China trinken müssen, weil wir versäumt haben, unsere Kleinbauern in
vielfältiger Weise wirtschaftlich zu stärken!

Mitglied im Alpenverein (DAV-RV)

Hobbys: Sport, mein Beruf

Kommunalpolitische Interessen:

Mobilfunkkritikerin (Aufklärung von Schulkindern über Handygebrauch und über Videospiele etc.)

Kritikerin von Computer(Video-)Spielen

email: Waltraud.u.Daniel.Breidenstein (a) t-online.de

 

14. Ingeburg Friederike Glaser-Jakob

 

 

Rupert-Mayerstr. 16, 88212 Ravensburg Tel.0751/22757 Fax 0751/22757

geb. 28.06.1933, verwitwet, 2 Söhne, röm.kath

Hauswirtschaftsmeisterin, Verbraucherberaterin a.D., Dozentin bei den verschiedensten Organisationen

Mitgliedschaften: Sozialverband VDK Deutschland Stellvertr. Vorsitzende Ortsverband RV

Sozialverband VDK Deutschland Frauenbetreuerin Kreisverband VdK

Verbraucherzentrale Stuttgart, Seniorentreff,

DHB - Deutscher Hausfrauenbund

Bürgerforum, Museumsgesellschaft,

Freunde der Kirchenmusik, Liebfrauen, RV Beirat

Verein zur Förderung ostkirchl. Musik, Waldkindergarten, Ravensburg

V.e.r.d.i GW

Sängerin im Liebfrauenchor, Ravensburg, Sängerin im Nikolauschor Weingarten (byzantinisch)

Besondere Interessen an der Kommunalpolitik:

aufgrund meines (früheren) Berufes: Verbraucherangelegenheiten

aufgrund meiner Mitgliedschaft: Rentnerangelegenheiten

alleinerziehende Mütter, Randgruppen

Persönliches Motto: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!

 

15. Patric Ellenrieder

 

 

Zimmerer,  4 Kinder

Neuwiesenstr. 4, 88214 Ravensburg

email: padraig1 (a) web.de

 

16. Johannes Wagner

 

 

Alter 47 Jahre; verheiratet; 2 Kinder (1 Sohn 12 J.,1 Tochter 9 J.), Beruf Diplomsportlehrer (Univ.-DSHS-Köln), selbstständig, Inhaber des gesundheitlich orientierten Rückenfitnesszentrums INJOY in Ravensburg.

Wohnhaft in Ravensburg seit ca. 14 Jahren.

Kommunalpolitische Interessen: Sport/Sportförderung, Gesundheitsstandort, Vereine, Auslastung der Oberschwabenhalle

Mein Motto lautet: Zeit für Ravensburg - in unserer schnelllebigen Zeit sollen die Probleme der Stadt und seiner Bürger wieder im Mittelpunkt stehen!

email: wagnerjohannes (a) versanet.de
 

17. Manuela Hund - Lihs

 

Fotografenmeisterin

Weinbergstr. 4
88214 Ravensburg

Tel: (0751) 13132

 

Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, sich zu engagieren! Das will ich jetzt mit meiner Kandidatur tun.

 

 

Besitze seit 18 Jahren ein Fotostudio in der Altstadt, daher bin ich sehr an einer lebendigen Altstadt interessiert, in der man aber auch noch wohnen kann (Lärm, Events).

 

 

Die Vereinbarkeit Kindererziehung und Beruf ist für mich eine tägliche Herausforderung und eine sehr wichtige Aufgabe für die Kommunalpolitik!

 

 

 

18. Roswitha Schädler

 

 

52 Jahre, Architektin (FH)

Ledig, ein Kind; Jonas (17)

Reichlestraße 17, 88212 RV

Mitgliedschaft: Verdi.

Hobbies: Kunst, Sport, Reisen

 

Kommunale Interessen: Entwicklung d. Gaspreises,

Sozialer Wohnungsbau, Stadtbildgestaltung, Transitverkehr

 

19. Harry Neusch

 

 


geb.: 08.10.1964 in Ravensburg
verheiratet (glücklich), 2 Kinder, katholisch, parteilos
gelernter Karosseriebauer und Bürokaufmann
selbstständiger Taxiunternehmer seit 10/1998
35 Jahre Mitglied im DLRG (früher aktiv)
29 Jahre Mitglied im Fanfarenzug Rauenspurg (früher aktiv)
Aktives Mitglied im Oldie-Fanfarenzug Rauenspurg
Mitglied im Fanfarenzug Tell
Mitglied im Fanfarenzug Oberzell
Mitglied bei den Buchhornhexen in Friedrichshafen
Mitglied im Kinderschutzbund


Hobbys:
2 Hunde (Jack Russels),
eingefleischter Ravensburger (Rutenfest und so)
Lieblingsschuhe im Sommer wie auch im Winter - Badeschlappen.
Was mir am Herzen liegt:

Ende mit der "Wegschaugesellschaft" – den Mitmenschen sehen
ein besseres Miteinander
Gewaltprävention unter Kinder und Jugendlichen
Infrastruktur für "alte", "gehbehinderte" Menschen beibehalten oder sogar verbessern.
kleine und große Sorgen/Nöte der Bürger/-innen aus unserer Stadt.

Ravensburg liegt mir am Herzen.

20. Kerstin Bortfeld-Weiler

 

Geburtsdatum und Ort: 2.8.1973 in Ravensburg

Familienstand: Seit fast 13 Jahren mit demselben Mann verheiratet

und 3 gemeinsame Kinder und Hund und Katze.

Gelernter Beruf: Techn. Zeichnerin

Politische Ziele: Bus und autofreie Innenstadt!

email: uli-w999 (a) web.de

 

21. Markus Müller

 

45 Jahre, verheirateter KFZ-Meister, 2 Söhne (20 Jahre und 14 Jahre alt)

Karl-Erb-Ring 191, 88213 Ravensburg

Mitglied im TC Schmalegg (Jugendwart), SV Weissenau, Fanfarenzug Rauenspurg

Hobbys: Tennis, Hund

Kommunalpolitische Interessen: Familie, Schule, Sport, Soziale Gerechtigkeit

email: ok (a) kfzmueller-rv.de

 

22. Svetlana Ließ

 

27 Jahre, verheiratet, Arzthelferin

Mozartstr. 51, 88214 Ravensburg

Mitglied im Verein für Bildung, Kultur und Integration, Raiffeisenbank Ravensburg

Hobbys: Familie, Ski, PC

Kommunalpolitische Interessen: Kinder, Kindergarten, Schule

email: sliess (a) web.de

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Haushaltsrede 2007, Stadtrat Siegfried Scharpf

Haushaltsrede 2009, Stadtrat Wilfried Krauss

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Informationsveranstaltung der BfR am 18.03.2009 im Gasthaus Kiesgrube

 

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Artikel in der Schwäbischen Zeitung vom 26.03.2009

BfR fordern mehr Offenheit in den Gemeinderatsdebatten
 
RAVENSBURG (fh) Die "Bürger für Ravensburg" im Gemeinderat haben Oberbürgermeister Hermann Vogler zu mehr Offenheit in der Debattenkultur aufgefordert. In Ravensburg würden zu viele Themen nichtöffentlich verhandelt, heißt es in einer Fraktionserklärung.
 
Fraktionschef Siegfried Scharpf bezieht sich in der Erklärung auf einen Artikel in der "Schwäbischen Zeitung" vom 17. März, der sich mit dem Verhältnis von nichtöffentlichen zu öffentlichen Sitzungen im Weingartener Gemeinderat beschäftigte hatte. Die "Bürger für Ravensburg" (BfR) sehen auch in Ravensburg ein Ungleichgewicht: "Die Tatsache der vielen nichtöffentlichen Sitzungen ist nicht von der Hand zu weisen", heißt es in der Erklärung. Und weiter: "Wenn man die Tagesordnungen für die Sitzungen in der Presse liest, hat man als Stadtrat den Eindruck, dass zu viel nichtöffentlich verhandelt wird. Bei manchen Ausschüssen gibt es zwei oder drei öffentliche Punkte und über zehn nichtöffentliche."
 
Scharpf weist darauf hin, dass "nach dem Gesetz" Sitzungen öffentlich sein müssen und nur Ausnahmen möglich seien. Die "Bürger für Ravensburg" hätten den Eindruck, dass der "Gemeinderat von der Verwaltung sehr subtil durch die Sitzungen bugsiert wird. Eine öffentliche Debattenkultur kommt so nicht zustande." Es sei, so heißt es in der Fraktionserklärung weiter, schon "viel zu viel nichtöffentlich vorberaten worden, bis in öffentlicher Sitzung die Themen durchgewinkt werden sollen". Durch eine "abgewürgte Debatte" hätten die BfR zum Beispiel keine Chance gehabt, ihr "Nein" zur Erhöhung der Flappachbad-Preise deutlich zu machen.
 
"Sie selbst haben immer wieder große Probleme mit der Geheimhaltungspflicht, das kommt daher, dass wir Stadträte manchmal gar nicht mehr wissen können, was alles geheim gehalten werden muss", schreibt Scharpf an den OB. In der Kommunalpolitik entstehe der "dringende Verdacht", dass ohne Kontrolle durch die Öffentlichkeit das beschlossen werde, "was man will". "Wobei ich weiß, das dem nicht so ist", schränkt Scharpf ein.
 
Die Bürger für Ravensburg bitten den Oberbürgermeister, dass nichtöffentliche Sitzungen in Zukunft nur noch Ausnahmefälle sein werden. "Die Bürgerbeteiligung ist in der Demokratie der wichtigste Grundpfeiler. Solidarität und Freiheit sind nur möglich, wenn wirklich jeder Bürger über alle Vorgänge auf dem Rathaus aufgeklärt sein darf", so die BfR.
 
(Erschienen: 26.03.2009)

Link zum Artikel: http://www.szon.de/lokales/ravensburg/stadt/200903260198.html

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Oberbürgermeister Vogler                                                            BÜRGER/INNEN FÜR RAVENSBURG
Rathaus                                                                                            FRAKTION IM GEMEINDERAT
88212 Ravensburg                                                                        DER STADT RAVENSBURG
                                                                                       
                                                                                                                                             26.03.2009
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

vielen Dank für Ihre Antwort wegen der nicht öffentlichen Sitzungen (24.03.2009).

Ich hoffe, dass ich mit meiner Antwort Ihre Nerven nicht zu sehr überstrapaziere. Es geht
doch gerade um die nichtöffentlichen Vorberatungen in den Ausschüssen. Dort liegt das
Problem. Wir diskutieren dann über einen Tagesordnungspunkt als Vorberatung für den
Gemeinderat. Das geschieht unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Wenn dann der gleiche
Tagesordnungspunkt in der öffentlichen Sitzung aufgerufen wird, gehen große Teile der
Verwaltung und des Gemeinderates davon aus, dass dieser Punkt wegen der Vorberatung
im Ausschuss sehr schnell abgehandelt wird. Will man dann doch noch etwas  an dem
Beschluss der nichtöffentlichen Vorberatung ändern, schreien die meisten, das sei doch
 alles schon besprochen, wieso man jetzt wieder damit anfange.

Jetzt meine Frage: Falls ich mit den Verabredungen im Ausschuss nicht einverstanden bin, wieso wird dann mein
Redebeitrag in öffentlicher Sitzung abgewürgt? Hier schließt sich der Kreis den ich
gemeint habe. Diesem Dilemma abzuhelfen, war das Ansinnen in meinem Brief. Dafür
habe ich ganz deutlich die Debatte um die Flappacheintrittspreise angeführt. Ich
persönlich habe oft das Gefühl, dass so ein Tagesordnungspunkt absichtlich vor der
Öffentlichkeit verschleiert bleiben soll. 

Bei mir bleibt da immer ein schlechtes Gefühl zurück, besonders dann, wenn Herr Adler oder Herr Hautumm in der SZ einen Leitartikel schreiben, der meinem Redebeitrag entsprochen hätte (bez. Flappach und Tochterbetriebe der Stadt).

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Scharpf
26.03.2009

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Von: Wilfried Krauss [mailto:krauss.wilfried@t-online.de]
Gesendet: Donnerstag, 26. März 2009 19:51
An: 'Vogler Hermann (OB)'
Betreff: Veitsburg

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
 
nachdem ich heute die Vorlage für den TA bekommen habe und auch den Terminplan für das weitere Vorgehen auf der Veitsburg, bin ich enttäuscht, weil unserer Antrag vom 27.2.09 keine Berücksichtigung fand.
Ich schrieb damals:
 
"Wir beantragen, dass die neue Planung ebenfalls wieder von einer Agendagruppe begleitet wird. Es sind sicherlich aus den „alten“ Agendagruppen einige Bürgerinnen und Bürger bereit, daran mitzuwirken.
Also sollte von der Verwaltung bald eine neue Agendaguppe „Veitsburg-neue Planung“ initiiert werden. Der GR sollte dann die Mehrheitsmeinung dieser Gruppe seiner Entscheidung zu Grunde legen.
Unseres Wissens sind viele Mitglieder der „alten“ Gruppen bereit, an einer weiteren Diskussion  über die Planung Veitsburg mitzuwirken."
Wir verstehen nicht, dass die Vertreter der Bürgerschaft nicht weiter in die neue Planung miteinbezogen werden!
Wir sehen neuen Unmut aufkommen, was die von der Verwaltung vorgeschlagene Lösung angeht. Dies hätte man vermeiden können!
Wir haben gehört, dass das JHW Ravensburg als Standort aufgeben will, wenn es nicht auch die Gastronomie übertragen bekommt. Trifft dies zu?
Wir wollen, dass sich die Agendagruppen vor den Beratungen in den Gremien mit den Plänen der Stadt befassen können!
Die Frage, wer die Gastronomie in Zukunft betreiben wird ist für die Bürgerinen und Bürger Ravensburgs von genauso grosser Bedeutung wie der Querriegel! Das haben wir aus den Diskussionen in den Agendagruppen mitgenommen.
Wir bitten Sie also den TOP Veitsburgareal von der Tagesordnung des TA zu nehmen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
MfG
Ihr W. Krauss
 


 

 
  Textfeld:                   Ravensburg, 27.03.2009
1.Wieviel Gas wurde zu diesen hohen Preisen eingekauft?

 

2.Wurde inzwischen „neues Gas“ zu niedrigen Preisen nachersteigert?

3.Wieviel teures Gas mussten Sie einkaufen, um die Gewinnerwartungen für die TWS zu erfüllen?

4.Wurde nach diesem harten Winter Ihre Gewinnprognose bereits überschritten?

5.Verkaufen Sie inzwischen viel billiger eingekauftes Gas? Haben Sie weiteres billiges Gas für den langen Winter dazukaufen dürfen und verkaufen es jetzt zu den höheren Konditionen des damals teuren Ölpreises?

 

Daher stelle ich hiermit folgenden Antrag:

 

Die Stadt Ravensburg stellt für Ihren Anteil an den TWS ein Konzept vor, wie die höheren Einnahmen aus Ihrem Anteil der TWS den Bürgern/innen von Ravensburg zurückerstattet werden können.

Die TWS muss ihre Kosten decken und auch Gewinn erzielen, das ist gesetzlich vorgeschrieben.
Doch der Ravensburger Anteil der TWS gehört den Bürgern/innen von Ravensburg.

Ist es möglich, nach Rechnungsabschluss, Zurückerstattungen durchzuführen, falls dies der Gemeinde-
rat beschließen würde? Wäre es sinnvoll und gerecht, diese Rückerstattungen zweckgebunden zu erstatten, damit energetische Sanierungen an den Wohnungen vorgenommen werden könnten? Diese „Energie-

sanierungen“ wären im Interesse Aller und hätten sicher auch Auswirkungen auf die restlichen Städte und Gemeinden, die der TWS angeschlossen sind. Im Interesse unseres Planeten Erde wäre die Idee, dass man mit den Erdgasgewinnen die Häuser so „energetisch fit“ macht, genial. Die Bürger/innen würden dann immer weniger Gas verbrennen müssen und hätten damit geringere Gasrechnungen.

Für Ihre Antworten auf unsere Fragen wäre ich sehr dankbar! Ich bitte Sie, den Antrag so bald wie möglich in den Gemeinderat einzubringen, weil bei den Bürger/innen sehr großer Unmut über die derzeitigen Gaspreise herrscht.

 

 

Siegfried Scharpf

Fraktionsvorsitzender Bürger/innen für Ravensburg

                                                                                                                                                                            Seite 2

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PS: Täglich rufen hier Bürger/innen an und sind entsetzt über die neue Gaspreisabrechnung.

        Bei fast allen beträgt die Nachzahlung zwischen 85 und 100 %. Das ist für viele Menschen in

        unserer Stadt eine Katastrophe. Sie treiben viele Bürger/innen ins soziale Abseits, weil kein

        Geld mehr für Dinge übrig bleibt, die das Leben angenehm machen.

        Tun Sie bitte etwas dagegen!

 


 

Wilfried Krauss

Berlinerstrasse 36

88212 Ravensburg

Ravensburg, den 21.5.09

Oberbürgermeister

Hermann Vogler

Rathaus

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Vogler,

im Zusammenhang mit der Frage der Unterbringung der Aleviten (derzeit im WLZ-Gebäude) erhielt ich folgende Information

das Gebäude wird voraussichtlich 2013 abgebrochen.

Das Gebäude befindet sich wohl derzeit im Besitz der BAYWA, nachdem die WLZ in dieser Firma aufgegangen ist.

Wann das Gebäude gebaut wurde weiss ich nicht, vermute aber Anfang der 20er-Jahre. Seit dieser Zeit prägt es das Stadtbild.

Sie wissen sicher, dass dieses Gebäude enormen heimatgeschichtlichen Wert hat. Es steht historisch fest, dass ohne dieses Gebäude Ravensburg in den letzten Kriegswochen 1945 mit Sicherheit bombardiert worden wäre. Die Unterbringung eines „Liebesgabendepots!“ des Internationalen Roten Kreuzes (es handelte sich Pakete für allierte Kriegsgefangene in Süddeutschland), war „ein seltener Glücksfall“ (Professor Edgar Walter in: Ravensburger Stadtgeschichte, Nr.14, 1985, Seite 4). Damit stand Ravensburg unter dem Schutz des IRK in Genf.

Man kann sich unschwer vorstellen, was  nach einem Luftangriff vom mittelalterlichen Ravensburg übriggeblieben wäre. Bis heute das grösste Kapital der Stadt, ihr mittelalterliches Ambiente, wäre vernichtet worden.

Ravensburg würde wie Friedrichshafen oder Heilbronn aussehen.

Wir Nachgeborenen können also auch heute noch dankbar sein, dass es diesen Glücksfall WLZ-Gebäude gab. Leider kennt kaum mehr jemand die Bedeutung dieses Gebäudes für die Geschichte unserer Stadt.

Da ein Abriss des Gebäudes mit enormem heimatgeschichtlichen Wert droht, stelle ich heute über Sie bei der unteren Denkmalschutzbehörde (Stadt Ravensburg) den Antrag, dieses Gebäude in die Denkmalliste aufgenommen wird.

Nach dem Denkmalschutzgesetz erfüllt das Gebäude die Voraussetzung (nötige Denkmaleigenschaft), da es sich unbestreitbar um ein „Gebäude mit enormem heimatgeschichtlichen Wert „ handelt, „an dessen Erhaltung ein besonderes öffentliches Interesse besteht“ (Denkmalschutzgesetz § 19).

Ich vermute, dass dem Eigentümer diese enorme heimatgeschichtliche Bedeutung nicht bekannt ist.

Des weiteren stelle ich den Antrag, dass an der Eisenbahnbrücke eine Tafel angebracht wird, auf der die historische Bedeutung des WLZ-Lagerhauses erläutert wird (mit Bild).

Ich bitte Sie, die notwendigen Schritte einzuleiten, mit dem Ziel, dass Ravensburg dieses Gebäude erhalten bleibt und nicht aus dem historischen Gedächtnis gelöscht wird.

Da Sie in Ihrer Amtszeit sehr viel für die Erinnerungskultur in Ravensburg getan haben, bin ich optimistisch, dass Sie auch dieses Anliegen mit Verständnis und Wohlwollen begleiten werden.

 

Vielen Dank!!

Ihr Wilfried Krauss

 


 

Leserbriefe (2004) an die Schwäbische Zeitung:

 

Gegenseitige Sympathie ist nötig

Die Bürger/innenliste für Ravensburg findet es nicht zweckdienlich, wenn sich jetzt Gemeinderatskandidaten gegenseitig diffamieren.

Wir haben an  niemandem etwas auszusetzen! Wir müssen nach der Wahl viele Abende auch mit Herrn Lucha verbringen, da wäre der Friede unser größter Freund. Gute Arbeit entsteht auch aus gegenseitiger Sympathie, auch in Elferräten. Eine Liste ohne Vorbehalte ist das Neue an uns. Wir können uns eine zweite Eisfläche vorstellen, weitere Bebauungen und Straßenverbesserung, aber auch einen kostenlosen Busverkehr und eine Infrastruktur, in der man auch auf das Auto verzichten kann! Alles ist leider eine Frage des Geldes und des Wohlwollens. Wenn wir dieses Wohlwollen nicht ununterbrochen in uns tragen, können wir nach außen auch keine segensreiche Arbeit leisten.

Natürlich akzeptieren wir jeden so wie er ist. Wenn jemand mit uns streiten will, haben wir auch dafür Verständnis, das kann auch sehr erfrischend sein. Doch der Gemeinderat lebt vom gegenseitigen Respekt gegenüber den Anliegen der Bürger und des Schussentals. Gut wäre es, wenn wir alle klug wären, noch besser allerdings, wenn noch ein paar Weise dazukämen. Siegfried Scharpf, Ravensburg (erschienen am 20.04.2004)

 

Redaktion Schwäbische Zeitung

Fax: 885130

 

Leserbrief zum Thema Zweite Eisfläche nicht bezahlbar vom 21.04.2004

Dass für eine zweite Eisfläche das Geld fehlt, ist verständlich. Aber wieso haben die Stadt und viele von uns kein Geld mehr zur freien Verfügung?

Obwohl wir alle dem geilen Geiz gefolgt sind, ist das Gegenteil eingetreten. Wir kaufen fast alle in großen Supermarktketten und damit fließt unser Geld an irgendwelche Multis, die wir nicht kennen. Diese Kaufkraft fehlt in Ravensburg. Die hiesigen Läden leiden Not oder stehen leer. Das Steueraufkommen für den Stadtsäckel schrumpft damit enorm. Unsere eigenen Mitmenschen werden arbeitslos mit den ganzen verheerenden Folgen für Kultur und Soziales. Die geschätzten 2.500 EUR, die wir im Jahr bei den Discountern einsparen, müssen wir dann im nächsten Jahr mit gleich hohen Sozialabgaben wieder bezahlen. So kann man einer Stadt die Freude nehmen und alles was Spaß macht wird nicht mehr bezahlbar. Wir müssen hier etwas patriotischer handeln, im ständigen Bewusstsein zu versuchen, dass jeder Euro, den wir ausgeben, wieder in den Kreislauf unserer Stadt zurückfließen muss. Dann wird Ravensburg wieder blühen und florieren. Unsere Stadt wird dann wieder so, wie wir sie uns vorstellen! Drehen wir den Trend zum Supermarkt nicht sofort um, haben wir in Kürze keine Wahl mehr und müssen dort kaufen. Lieber etwas weniger von allem, aber dafür zum fairen Preis aus einem stadtbezogenem Laden. Unsere Wünsche werden dann wieder erfüllbar.

 

Siegfried Scharpf

(geschrieben am 21.04.2004)

 

 Gemeindeordnung für Baden-Württemberg

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Wilfried Krauss

Berlinerstrasse 36

 

88212 Ravensburg

Ravensburg, den 14.4.2004

 

Herrn Oberbürgermeister

Hermann Vogler

 

Rathaus

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Stadt Ravensburg hat inzwischen eine gute Homepage, auf der viele für die Bürger/innen nützliche Infomationen abzurufen sind. Zu einem Thema allerdings ist nichts zu finden:

Der städtische Haushalt und die Haushaltskonsolidierung. Die Haushaltsstrukturkomission wird demnächst wieder tagen, um nach weiteren Einsparmöglichkeiten zu suchen. Egal was dabei herauskommen wird, immer werden die Betroffenen die Bürger/innen dieser Stadt sein. Ich bin der Auffassung, dass die Akzeptanz erneuter Sparentscheidungen bei unseren Bürgern/innen bestimmt grösser würde, wenn diese Entscheidungen so transparent wie möglich sind. Zur Transparenz würde auch beitragen, wenn die Bürger/innen den Haushalt, zumindest seine Eckdaten, kennen würden. Auch die Möglichkeit, selbst Sparvorschläge zu machen, sollte den Bürger/innen ermöglicht werden. Dies kann er aber sinnvoll nur, wenn er die wichtigsten Daten des Haushalts kennt. Bisher hat er ja nur die Möglichkeit den Haushalt in der Kämmerei einzusehen, was bekanntlich niemand tut. Daher meine Bitte, dass die Verwaltung überlegt, wie den Bürger/innen mit Internetzugang (die Zahl steigt täglich) Informationen zum städtischen Haushalt zugänglich gemacht werden können. Sinnvoll wäre meiner Meinung nach auch, die bisherigen Einsparmassnahmen im Netz aufzuführen und zu erläutern. Wie ich festgestellt habe, haben andere Städte bereits begonnen, die wichtigsten Daten ihres Haushalts ins Internet zu stellen (z.B. Biberach, München).

Mit freundlichen Grüßen

 

W. Krauss

Wilfried Krauss

Berlinerstrasse 36

88212 Ravensburg

 

Ravensburg, den 24.5.2004

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Oberbürgermeister

Hermann Vogler

 

Rathaus

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

bei der Internationalen Jugendkonferenz im Herbst 2003 und auch bei der gemeinsamen Sitzung GR/Schülerrat am 10.5.04 kam der Wunsch der Jugendlichen zum Ausdruck, dass der Schülerrat vor den Entscheidungen des Gemeinderates in Fragen, die Jugendliche betreffen, grundsätzlich gehört wird.

Seit 1996 gibt es den Stadtseniorenrat, ein Gremium, durch das sich ältere Menschen an der Kommunalpolitik beteiligen können.

Ich stelle folgenden ANTRAG:

Die Verwaltung wird beauftragt, dem Gemeinderat bis zum Herbst ein Konzept vorzulegen, das aufzeigt, wie Schülerrat und Stadtseniorenrat in Zukunft grundsätzlich und rechtzeitig vor der abschliessenden Entscheidung des Gemeinderats informiert und gehört werden können. Dies gilt für alle Fragen, die für die Jugend und die Senioren in Ravensburg von Bedeutung sind, d.h. von denen diese betroffen sind.

Mit freundlichen Grüßen

Wilfried Krauss

Die einzelnen Beiträge stammen von den jeweiligen Kandidat/innen.

 

Verantwortlich für den Inhalt gemäß MDStV:

Wilfried Krauss, Berliner Straße 36, 88212 Ravensburg, Tel. 0751-23120, Fax: 0751-13087,

Krauss.Wilfried (a) t-online.de

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Sie können uns (BfR) erreichen

per Email: bfr-rv@web.de 

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